Was bringt ein Minijob mit 538 € für die Rente?

Antwort

Ein Minijob mit einem Verdienst von 538 € pro Monat kann sich positiv auf die Rente auswirken. Seit 2013 sind Minijobs rentenversicherungspflichtig, was bedeutet, dass Minijobber grundsätzlich Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Der Arbeitgeber zahlt 15 % des Verdienstes, und der Arbeitnehmer zahlt die Differenz zum vollen Rentenversicherungsbeitragssatz (derzeit 18,6 %). Bei einem Verdienst von 538 € pro Monat ergibt sich folgender Beitrag: - Arbeitgeberanteil: 15 % von 538 € = 80,70 € - Arbeitnehmeranteil: 3,6 % von 538 € = 19,37 € Insgesamt werden also 100,07 € pro Monat in die Rentenversicherung eingezahlt. Diese Beiträge erhöhen die Rentenanwartschaften, was bedeutet, dass die spätere Rente höher ausfällt. Zudem können durch die Beitragszahlung auch Wartezeiten für bestimmte Rentenansprüche erfüllt werden. Minijobber haben jedoch die Möglichkeit, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. In diesem Fall zahlt nur der Arbeitgeber seinen Anteil, und der Arbeitnehmer spart seinen Beitrag, hat aber auch keine zusätzlichen Rentenanwartschaften aus diesem Job. Weitere Informationen zur Rentenversicherungspflicht bei Minijobs gibt es auf der Website der Deutschen Rentenversicherung: [Deutsche Rentenversicherung](https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Home/home_node.html).

Kategorie: Rente Tags: Minijob Rente Beiträge
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