Jesus hängt am Kreuz, weil das Kreuz im Christentum für seinen Tod und sein Opfer steht; der „lachende Buddha“ lacht meist gar nicht über etwas, sondern symbolisiert Glü...
Wie sollen wir uns nach einer Begegnungsgeschichte Jesu hin zum Reich Gottes verhalten?
Antwort vomEine Begegnungsgeschichte Jesu, die oft als Beispiel für das Verhalten und Wirken im Sinne des Reiches Gottes herangezogen wird, ist die Geschichte vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37). Diese Geschichte lehrt mehrere wichtige Prinzipien: 1. **Nächstenliebe**: Der Samariter hilft einem Verletzten, obwohl dieser ein Fremder ist. Dies zeigt, dass Nächstenliebe keine Grenzen kennt und sich auf alle Menschen erstrecken sollte, unabhängig von Herkunft oder Religion. 2. **Aktives Handeln**: Der Samariter handelt sofort und konkret, indem er den Verletzten versorgt und in eine Herberge bringt. Dies betont die Notwendigkeit, aktiv zu helfen und nicht nur passiv Mitleid zu empfinden. 3. **Opferbereitschaft**: Der Samariter investiert Zeit, Mühe und Geld, um dem Verletzten zu helfen. Dies zeigt, dass wahre Nächstenliebe oft mit persönlichen Opfern verbunden ist. 4. **Unvoreingenommenheit**: Der Samariter lässt sich nicht von Vorurteilen leiten. Dies lehrt, dass man Menschen ohne Vorurteile und mit offenem Herzen begegnen sollte. Diese Prinzipien können auf das heutige Leben übertragen werden, indem man: - **Hilfsbereitschaft** zeigt und sich um die Bedürfnisse anderer kümmert. - **Aktiv** wird, wenn man Notlagen erkennt, und nicht darauf wartet, dass andere handeln. - **Bereit** ist, persönliche Ressourcen wie Zeit und Geld zu investieren, um anderen zu helfen. - **Vorurteilsfrei** auf Menschen zugeht und sie unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Status behandelt. Durch solches Verhalten kann man im Sinne Jesu auf das Reich Gottes hinwirken und eine gerechtere und mitfühlendere Gesellschaft fördern.
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