Warum wird die Beschneidung im Judentum praktiziert?

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Die Beschneidung (Brit Mila) ist ein zentrales religiöses Ritual im Judentum. Sie wird traditionell am achten Tag nach der Geburt eines männlichen Kindes durchgeführt, sofern keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen. Die Beschneidung symbolisiert den Bund zwischen Gott und dem Volk Israel, der erstmals mit Abraham geschlossen wurde. Das Ritual wird in der Regel von einem Mohel, einem speziell ausgebildeten Fachmann, durchgeführt. Es ist ein wichtiger Bestandteil der jüdischen Identität und wird in der Tora, insbesondere im Buch Genesis, beschrieben.

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