Wie steht die katholische Kirche in Österreich zum assistierten Suizid und einem katholischen Begräbnis?

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Die katholische Kirche lehnt den assistierten Suizid grundsätzlich ab, da sie das Leben als ein von Gott gegebenes Gut betrachtet, über das der Mensch nicht eigenmächtig verfügen darf. In Österreich ist assistierter Suizid seit 2022 unter bestimmten Bedingungen legal, doch die katholische Kirche bleibt bei ihrer ablehnenden Haltung und sieht darin einen Verstoß gegen das fünfte Gebot („Du sollst nicht töten“). Bezüglich eines katholischen Begräbnisses nach assistiertem Suizid ist die Haltung der Kirche differenziert: Grundsätzlich schließt die Kirche Menschen, die durch Suizid aus dem Leben scheiden, nicht automatisch vom kirchlichen Begräbnis aus. Die heutige kirchliche Praxis berücksichtigt, dass psychische Belastungen, Krankheit oder Verzweiflung die Entscheidungsfreiheit einschränken können. Auch bei assistiertem Suizid wird individuell geprüft, ob ein kirchliches Begräbnis möglich ist. In der Regel wird es nicht verweigert, sofern keine eindeutige Ablehnung des Glaubens oder der Kirche vorliegt. Die österreichische Bischofskonferenz betont, dass Seelsorge und Begleitung für alle Menschen, auch für jene, die sich für einen assistierten Suizid entscheiden, wichtig bleiben. Die Kirche möchte Angehörige nicht zusätzlich belasten und setzt auf Barmherzigkeit und Verständnis. Weitere Informationen findest du auf der Seite der [Katholischen Kirche Österreich](https://www.katholisch.at/aktuelles/136242/assistierter-suizid-kirche-bleibt-bei-ihrem-nein) und in den [Erklärungen der Bischofskonferenz](https://www.bischofskonferenz.at/).

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