Wie beendet man ein Urteil?

Antwort

Ein Urteil wird in der Regel mit der Urteilsformel beendet. Diese enthält die Entscheidung des Gerichts über die gestellten Anträge. In einem schriftlichen Urteil folgt nach der Urteilsformel oft noch eine Rechtsmittelbelehrung, die darüber informiert, ob und wie gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt werden können. Ein typischer Abschluss könnte so aussehen: 1. **Urteilsformel**: Hier wird die Entscheidung des Gerichts zusammengefasst, z.B. "Die Klage wird abgewiesen" oder "Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 5.000 Euro zu zahlen." 2. **Rechtsmittelbelehrung**: Diese informiert die Parteien über die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung oder Revision einzulegen, und gibt Fristen und Zuständigkeiten an. 3. **Unterschrift**: Das Urteil wird von den Richtern unterschrieben. Ein Beispiel für den Abschluss eines Urteils könnte so aussehen: "Die Klage wird abgewiesen. Gegen dieses Urteil kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Berufung eingelegt werden. Die Berufung ist schriftlich beim Landgericht [Ort] einzulegen. [Unterschrift der Richter]" Diese Struktur kann je nach Gericht und Verfahrensart variieren, aber grundsätzlich folgt ein Urteil diesem Schema.

Kategorie: Recht Tags: Urteil Beenden Recht
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