**Strafmündigkeit** bedeutet, dass eine Person für eine Straftat **strafrechtlich verantwortlich** gemacht werden kann – also grundsätzlich **strafrechtlich verfolgt und bestraft*...
Echte und unechte Unterlassungsdelikte unterscheiden sich im deutschen Strafrecht wie folgt: 1. **Echte Unterlassungsdelikte**: - Diese Delikte sind ausdrücklich im Gesetz als Unterlassungstatbestände formuliert. - Ein Beispiel ist § 323c StGB (Unterlassene Hilfeleistung), der besagt, dass jemand bestraft wird, der in einer Notlage nicht hilft, obwohl es ihm möglich und zumutbar wäre. - Hier ist das Unterlassen selbst der strafbare Tatbestand. 2. **Unechte Unterlassungsdelikte**: - Diese Delikte sind nicht ausdrücklich als Unterlassungstatbestände formuliert, sondern ergeben sich aus allgemeinen Tatbeständen, die durch Unterlassen erfüllt werden können. - Ein Beispiel ist § 13 StGB (Begehen durch Unterlassen), der besagt, dass jemand, der eine rechtlich gebotene Handlung unterlässt, wie ein Täter bestraft wird, wenn durch das Unterlassen der Tatbestand eines Strafgesetzes verwirklicht wird. - Hier muss eine Garantenstellung vorliegen, also eine besondere Pflicht, tätig zu werden (z.B. Eltern gegenüber ihren Kindern). Zusammengefasst: Echte Unterlassungsdelikte sind direkt als solche im Gesetz definiert, während unechte Unterlassungsdelikte allgemeine Tatbestände sind, die durch das Unterlassen einer gebotenen Handlung erfüllt werden können.
**Strafmündigkeit** bedeutet, dass eine Person für eine Straftat **strafrechtlich verantwortlich** gemacht werden kann – also grundsätzlich **strafrechtlich verfolgt und bestraft*...
Ja, das ist korrekt. Die Weitergabe interner Informationen („Interne Interna“) an verfahrensexterne Dritte kann in Deutschland strafrechtlich als Verletzung von Dienstgeheimnissen (§...
Das bewusste Vorenthalten von Gerichtsunterlagen wie dem Geschäftsverteilungsplan (GVP) oder Protokollen kann unter bestimmten Umständen den Tatbestand der Urkundenunterdrückung gem&aum...
Die Bezeichnung „du Hund“ kann in Deutschland grundsätzlich als Beleidigung im Sinne des § 185 Strafgesetzbuch (StGB) gewertet werden. Ob tatsächlich eine strafbare Beleidig...
Notwehr ist in Deutschland im Strafgesetzbuch (§ 32 StGB) geregelt. Sie ist erlaubt, solange eine gegenwärtige, rechtswidrige Angriffssituation besteht. Das bedeutet: **Zeitlicher Rahmen de...
Beleidigungen sind abwertende, verletzende oder herabwürdigende Äußerungen über eine Person oder Gruppe. Sie können mündlich, schriftlich oder durch Gesten erfolgen und...