**Strafmündigkeit** bedeutet, dass eine Person für eine Straftat **strafrechtlich verantwortlich** gemacht werden kann – also grundsätzlich **strafrechtlich verfolgt und bestraft*...
Der Hauptunterschied zwischen einem Strafprozess und einem Zivilprozess liegt in den beteiligten Parteien und den Zielen des Verfahrens. Im Strafprozess wird der Staat (in Form der Staatsanwaltschaft) gegen eine Person (den Angeklagten) vorgehen, weil dieser beschuldigt wird, ein Verbrechen begangen zu haben. Ziel ist es, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und gegebenenfalls eine Strafe zu verhängen, die von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen reichen kann. Im Zivilprozess hingegen klagen private Parteien (z. B. Einzelpersonen oder Unternehmen) einander an, um Ansprüche durchzusetzen oder Streitigkeiten zu lösen. Hier geht es oft um Schadensersatz, Vertragsstreitigkeiten oder andere zivilrechtliche Ansprüche. Das Ziel ist es, eine rechtliche Entscheidung zu erlangen, die die Ansprüche der Parteien klärt, ohne dass eine strafrechtliche Sanktion verhängt wird. Zusammengefasst: Der Strafprozess dient der Verfolgung von Straftaten durch den Staat, während der Zivilprozess der Beilegung von Streitigkeiten zwischen privaten Parteien dient.
**Strafmündigkeit** bedeutet, dass eine Person für eine Straftat **strafrechtlich verantwortlich** gemacht werden kann – also grundsätzlich **strafrechtlich verfolgt und bestraft*...
„BGB“ bedeutet **Bürgerliches Gesetzbuch**. Das ist das zentrale deutsche Gesetz für das **Privatrecht** (z. B. Verträge, Kauf, Miete, Schadensersatz, Familien- und Erbrecht...
Ja, das ist korrekt. Die Weitergabe interner Informationen („Interne Interna“) an verfahrensexterne Dritte kann in Deutschland strafrechtlich als Verletzung von Dienstgeheimnissen (§...
Das bewusste Vorenthalten von Gerichtsunterlagen wie dem Geschäftsverteilungsplan (GVP) oder Protokollen kann unter bestimmten Umständen den Tatbestand der Urkundenunterdrückung gem&aum...
Nein, eine Anhörungsrüge erfolgt nicht immer mündlich. In der Regel wird eine Anhörungsrüge schriftlich eingelegt. Nach § 321a der Zivilprozessordnung (ZPO) sowie verglei...
Die Bezeichnung „du Hund“ kann in Deutschland grundsätzlich als Beleidigung im Sinne des § 185 Strafgesetzbuch (StGB) gewertet werden. Ob tatsächlich eine strafbare Beleidig...
Notwehr ist in Deutschland im Strafgesetzbuch (§ 32 StGB) geregelt. Sie ist erlaubt, solange eine gegenwärtige, rechtswidrige Angriffssituation besteht. Das bedeutet: **Zeitlicher Rahmen de...
Es gibt verschiedene mögliche Gründe, warum die Gegenseite bei Gericht den Kaufvertrag nicht einreicht, sondern stattdessen nur einen Kontoauszug und eine selbstgemachte Liste der Abbuchunge...
Beleidigungen sind abwertende, verletzende oder herabwürdigende Äußerungen über eine Person oder Gruppe. Sie können mündlich, schriftlich oder durch Gesten erfolgen und...
Ein Vormund wird bestellt, wenn eine Person – meist ein minderjähriges Kind – keine Eltern mehr hat, die das Sorgerecht ausüben können oder dürfen. Das kann zum Beispie...