Welche Optionen gibt es nach Ablehnung einer betreuungsgerichtlichen Genehmigung?

Antwort

Wird eine beantragte betreuungsgerichtliche Genehmigung abgelehnt, bestehen grundsätzlich folgende Optionen: 1. **Beschwerde einlegen:** Gegen die ablehnende Entscheidung des Betreuungsgerichts kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Beschwerde (§ 58 ff. FamFG) beim zuständigen Landgericht eingelegt werden. Die Beschwerde ist das reguläre Rechtsmittel gegen Entscheidungen des Betreuungsgerichts. 2. **Neue Antragstellung:** Wenn sich die Sachlage geändert hat oder neue Tatsachen vorliegen, kann ein erneuter Antrag auf Genehmigung gestellt werden. 3. **Abwarten und erneute Prüfung:** In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, zunächst abzuwarten, ob sich die Umstände ändern, und dann eine erneute Prüfung zu beantragen. **Hinweis:** Die Beschwerde muss schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Gericht eingelegt werden, das die Entscheidung getroffen hat. Die Frist beträgt in der Regel einen Monat ab Zustellung der Entscheidung. Weitere Informationen findest du z.B. beim [Bundesministerium der Justiz](https://www.bmj.de/DE/themen/fokus_themen/betreuung/betreuung_node.html) oder im [Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)](https://www.gesetze-im-internet.de/famfg/). Eine anwaltliche Beratung kann im Einzelfall sinnvoll sein, um die Erfolgsaussichten einer Beschwerde zu prüfen.

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