Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Ja, es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien zur psychischen Verfasstheit von Social-Media-Nutzern und zu den Motiven hinter ihren Beiträgen. **Psychische Verfasstheit:** Forschungen zeigen, dass die Nutzung von Social Media sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann. Häufige Themen sind: - **Selbstwertgefühl:** Viele Nutzer vergleichen sich mit anderen, was zu vermindertem Selbstwertgefühl und Unzufriedenheit führen kann (vgl. [Vogel et al., 2014](https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167214521466)). - **Depression und Angst:** Intensive Nutzung, insbesondere passives Konsumieren, wird mit erhöhten Depressions- und Angstsymptomen in Verbindung gebracht ([Primack et al., 2017](https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2608214)). - **Soziale Unterstützung:** Andererseits kann Social Media auch das Gefühl sozialer Unterstützung stärken, wenn positive Interaktionen stattfinden. **Gepostete Inhalte:** Studien zeigen, dass Nutzer häufig Inhalte posten, die ein positives Bild von sich selbst vermitteln. Dazu gehören: - **Erfolge und glückliche Momente:** Um ein attraktives Selbstbild zu präsentieren. - **Meinungen und politische Ansichten:** Um Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen zu zeigen. - **Alltägliche Erlebnisse:** Um soziale Bindungen zu pflegen. **Versteckte Motive:** Hinter den Posts stehen oft psychologische Motive, wie: - **Selbstdarstellung (Self-Presentation):** Nutzer möchten sich möglichst vorteilhaft darstellen ([Goffman, 1959](https://en.wikipedia.org/wiki/The_Presentation_of_Self_in_Everyday_Life)). - **Anerkennung und Bestätigung:** Likes und Kommentare dienen als soziale Bestätigung und können das Belohnungssystem im Gehirn aktivieren ([Meshi et al., 2013](https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811913003666)). - **Soziale Zugehörigkeit:** Das Teilen von Inhalten kann das Gefühl stärken, Teil einer Gemeinschaft zu sein. **Fazit:** Die psychische Verfasstheit von Social-Media-Nutzern ist eng mit ihren Motiven und den geteilten Inhalten verknüpft. Während Social Media soziale Unterstützung bieten kann, birgt es auch Risiken für das psychische Wohlbefinden, insbesondere durch Vergleiche und das Streben nach Anerkennung. Weitere Informationen findest du z.B. bei [Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung](https://www.bzga.de/) oder in wissenschaftlichen Datenbanken wie [PubMed](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/).
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Es gibt keine einheitliche oder allgemeingültige Art, wie "Frauen denken", da das Denken von individuellen Erfahrungen, Persönlichkeit, Erziehung, Kultur, Bildung und vielen weiter... [mehr]