Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
In der Psychologie gibt es mehrere Paradigmen, die unterschiedliche Ansätze zur Erklärung menschlichen Verhaltens und Erlebens bieten. Hier sind einige der wichtigsten Paradigmen und ihre Bedeutung: 1. **Behaviorismus**: Fokussiert sich auf beobachtbares Verhalten und die Rolle von Umweltfaktoren. Es betont, dass Verhalten erlernt und durch Verstärkung oder Bestrafung beeinflusst wird. Bedeutend für die Entwicklung von Verhaltenstherapien. 2. **Kognitivismus**: Konzentriert sich auf mentale Prozesse wie Denken, Gedächtnis und Problemlösung. Es betrachtet, wie Menschen Informationen verarbeiten und wie dies ihr Verhalten beeinflusst. Wichtig für die Entwicklung kognitiver Therapien. 3. **Psychoanalyse**: Gegründet von Sigmund Freud, betont sie die Rolle des Unbewussten, innerer Konflikte und frühkindlicher Erfahrungen. Sie hat die Psychotherapie und das Verständnis von psychischen Störungen stark beeinflusst. 4. **Humanistische Psychologie**: Fokussiert sich auf das individuelle Wachstum und das Streben nach Selbstverwirklichung. Sie betont die Bedeutung von persönlichen Erfahrungen und der subjektiven Wahrnehmung. Bedeutend für die Entwicklung von personenzentrierten Therapien. 5. **Biopsychologie**: Untersucht die biologischen Grundlagen des Verhaltens, einschließlich der Rolle von Genetik, Neurotransmittern und dem Nervensystem. Sie hat zur Entwicklung von Psychopharmaka und biologischen Therapien beigetragen. 6. **Systemische Therapie**: Betrachtet den Menschen im Kontext seiner sozialen Beziehungen und Systeme. Sie betont, dass Probleme oft in Wechselwirkungen mit anderen Menschen entstehen und gelöst werden können. Jedes dieser Paradigmen bietet unterschiedliche Perspektiven und Methoden zur Untersuchung und Behandlung psychologischer Phänomene und hat somit einen bedeutenden Einfluss auf die Psychologie als Wissenschaft und Praxis.
Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Herausforderndes Verhalten bezeichnet Verhaltensweisen von Menschen, die von ihrer Umgebung als schwierig, störend oder problematisch wahrgenommen werden. Solche Verhaltensweisen weichen oft von... [mehr]
Das Zitat „Für Männer ist die Welt die Welt. Für Frauen sind Männer die Welt“ spielt auf traditionelle Geschlechterrollen und gesellschaftliche Erwartungen an. Es bedeu... [mehr]
Der Begriff „Holy 7“ ist in der Psychologie nicht standardisiert oder weit verbreitet. Es gibt jedoch einige Konzepte, die mit der Zahl 7 in Verbindung stehen, zum Beispiel: 1. **Die magi... [mehr]
Die Gestalttheorie ist eine psychologische Richtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstand. Ihr zentrales Prinzip ist, dass Menschen beim Wahrnehmen, Denken und Erinnern dazu neigen,... [mehr]
Leiden an sich bezeichnet das Erleben von Schmerz, Kummer oder Unwohlsein, unabhängig von einer bestimmten Ursache oder einem konkreten Auslöser. Es ist ein Zustand des negativen Erlebens, d... [mehr]
Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa) sind komplexe psychische Erkrankungen, die weit über das Essverhalten hinausgehen. Menschen mit Magersucht erleben oft starke innere Konflikte,... [mehr]
Selbstwirksamkeit bezeichnet das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Der Begriff stammt a... [mehr]
Wenn soziale Kontakte als extrem energieraubend empfunden werden, spricht man häufig von sozialer Erschöpfung oder sozialer Überforderung. Dieses Gefühl kann verschiedene Ursachen... [mehr]