Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Die Feldtheorie in der Psychologie, entwickelt von Kurt Lewin, ist ein theoretischer Rahmen, der das Verhalten von Individuen in Bezug auf ihre Umwelt analysiert. Lewin betrachtete das Verhalten als eine Funktion der Person und ihrer Umwelt, ausgedrückt in der Formel B = f(P, E), wobei B für Verhalten, P für Person und E für Umwelt steht. Lewin stellte sich das psychologische Feld als eine Art Lebensraum vor, der aus verschiedenen Kräften besteht, die auf eine Person einwirken. Diese Kräfte können positiv oder negativ sein und beeinflussen das Verhalten und die Entscheidungen der Person. Das Feld ist dynamisch und verändert sich ständig, da sowohl die Person als auch die Umwelt sich verändern. Ein zentrales Konzept der Feldtheorie ist die "Lebensraum" oder "Lebenswelt" (life space), die alle Faktoren umfasst, die das Verhalten einer Person beeinflussen. Dazu gehören nicht nur physische und soziale Umgebungen, sondern auch die subjektiven Wahrnehmungen und Erfahrungen der Person. Lewin führte auch das Konzept der "Kraftfelder" ein, die aus treibenden Kräften (die Veränderungen fördern) und hemmenden Kräften (die Veränderungen behindern) bestehen. Diese Kräfte können analysiert werden, um zu verstehen, warum Menschen sich in einer bestimmten Weise verhalten und wie Veränderungen herbeigeführt werden können. Die Feldtheorie hat weitreichende Anwendungen in verschiedenen Bereichen der Psychologie, einschließlich der Sozialpsychologie, Organisationspsychologie und Pädagogik. Sie betont die Bedeutung des Kontextes und der Interaktion zwischen Individuen und ihrer Umwelt bei der Analyse und Veränderung von Verhalten.
Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Herausforderndes Verhalten bezeichnet Verhaltensweisen von Menschen, die von ihrer Umgebung als schwierig, störend oder problematisch wahrgenommen werden. Solche Verhaltensweisen weichen oft von... [mehr]
Der Begriff „Holy 7“ ist in der Psychologie nicht standardisiert oder weit verbreitet. Es gibt jedoch einige Konzepte, die mit der Zahl 7 in Verbindung stehen, zum Beispiel: 1. **Die magi... [mehr]
Die Gestalttheorie ist eine psychologische Richtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstand. Ihr zentrales Prinzip ist, dass Menschen beim Wahrnehmen, Denken und Erinnern dazu neigen,... [mehr]
Leiden an sich bezeichnet das Erleben von Schmerz, Kummer oder Unwohlsein, unabhängig von einer bestimmten Ursache oder einem konkreten Auslöser. Es ist ein Zustand des negativen Erlebens, d... [mehr]
Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa) sind komplexe psychische Erkrankungen, die weit über das Essverhalten hinausgehen. Menschen mit Magersucht erleben oft starke innere Konflikte,... [mehr]
Selbstwirksamkeit bezeichnet das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Der Begriff stammt a... [mehr]
Wenn soziale Kontakte als extrem energieraubend empfunden werden, spricht man häufig von sozialer Erschöpfung oder sozialer Überforderung. Dieses Gefühl kann verschiedene Ursachen... [mehr]
Es gibt keine einheitliche oder allgemeingültige Art, wie "Frauen denken", da das Denken von individuellen Erfahrungen, Persönlichkeit, Erziehung, Kultur, Bildung und vielen weiter... [mehr]