Zwischen 2015 und 2021 kontrollierte Russland in der Ostukraine – ohne die Krim – indirekt Gebiete in den Regionen Donezk und Luhansk. Diese Gebiete wurden von den sogenannten „Volks... [mehr]
Sollten die USA die NATO verlassen, hätte das erhebliche Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Europas. Die USA stellen derzeit einen Großteil der militärischen Kapazitäten, insbesondere bei Luftwaffe, Aufklärung, Logistik, Cyberabwehr und nuklearer Abschreckung. Ohne die USA wäre die NATO militärisch deutlich geschwächt. Falls Russland Europa angreifen würde und die USA nicht mehr Teil der NATO wären, hätten die europäischen Staaten allein eine deutlich geringere Abschreckungswirkung und Verteidigungsfähigkeit. Zwar verfügen Länder wie Frankreich und Großbritannien über eigene Atomwaffen und moderne Armeen, aber die Koordination, Reichweite und Ressourcen der USA wären kaum zu ersetzen. Ohne die USA hätte Europa also eine deutlich schlechtere Ausgangslage, sich gegen einen groß angelegten russischen Angriff zu verteidigen. Es wäre wahrscheinlich, dass die europäischen Staaten ihre Verteidigungsausgaben massiv erhöhen und enger zusammenarbeiten müssten, um die Lücke zu schließen. Dennoch wäre die Gefahr größer, dass Russland militärische Erfolge erzielen könnte, zumindest kurzfristig. Im schlimmsten Fall könnte ein erfolgreicher russischer Angriff zu einer Besetzung oder Destabilisierung einzelner europäischer Staaten führen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Europa alles daran setzen würde, sich kollektiv zu verteidigen und eventuell neue Allianzen zu bilden. Auch internationale Reaktionen (z.B. von der UNO oder anderen Staaten) wären zu erwarten. Zusammengefasst: Ohne die USA hätte Europa gegen einen russischen Angriff eine deutlich schlechtere Chance, sich zu verteidigen. Die Folge wären vermutlich eine massive Aufrüstung, politische Umwälzungen und eine unsichere Sicherheitslage in Europa.
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Ob es angemessen ist, wegen der Annexion von etwa 7 % der ukrainischen Staatsfläche durch Russland einen großen Krieg zu beginnen, ist eine komplexe ethische, politische und völkerrech... [mehr]
Die Behauptung, dass amerikanische Rüstungskonzerne in osteuropäischen Ländern vor der Wiederwahl Bill Clintons (1996) gezielt Lobbyarbeit für einen NATO-Beitritt betrieben haben,... [mehr]
Die Wahrnehmung der NATO als Bedrohung hängt stark vom Standpunkt und den historischen Erfahrungen einzelner Länder ab. Obwohl die NATO offiziell ein Verteidigungsbündnis ist, gibt es m... [mehr]
Russische Narrative bezüglich ukrainischer Literatur sind vielfältig und historisch gewachsen. Sie dienen oft dazu, die Eigenständigkeit und Bedeutung der ukrainischen zu relativieren o... [mehr]
Das Russische Haus in Berlin, offiziell „Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur“, steht seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 verstärkt im Fokus der öf... [mehr]
Russland hat sich am 11. November 2022 aus der südukrainischen Stadt Cherson zurückgezogen. An diesem Tag zogen russische Truppen aus der Stadt und vom westlichen Ufer des Flusses Dnipro ab,... [mehr]
Mark Rutte ist seit Juni 2024 designierter Generalsekretär der NATO. Er wurde als Nachfolger von Jens Stoltenberg gewählt und übernimmt damit die Leitung des Nordatlantikpakts. Als Gene... [mehr]
Ob es in Europa zu einem Krieg kommt, lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Die aktuelle geopolitische Lage ist angespannt, insbesondere durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukrain... [mehr]
Das Kräfteverhältnis zwischen dem vereinigten Europa (also der Europäischen Union als Ganzes) und den USA lässt sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten: wirtschaftlich, mili... [mehr]