Die NATO (North Atlantic Treaty Organization, auf Deutsch: Nordatlantikpakt-Organisation) ist ein militärisches Verteidigungsbündnis, das 1949 gegründet wurde. Ihr Hauptziel ist die kol... [mehr]
Die Behauptung, dass amerikanische Rüstungskonzerne in osteuropäischen Ländern vor der Wiederwahl Bill Clintons (1996) gezielt Lobbyarbeit für einen NATO-Beitritt betrieben haben, ist ein häufig diskutiertes Thema in der Forschung zur NATO-Osterweiterung. Es gibt Hinweise darauf, dass US-Rüstungsunternehmen ein Interesse an der NATO-Erweiterung hatten, da neue Mitgliedsstaaten in der Regel ihre Streitkräfte auf NATO-Standards umrüsten und somit westliche Waffensysteme kaufen mussten. Historiker und Politikwissenschaftler wie Mary Elise Sarotte und Andrew Bacevich haben darauf hingewiesen, dass Lobbyarbeit von Rüstungskonzernen in den USA stattfand, um die US-Regierung und den Kongress von den Vorteilen einer NATO-Erweiterung zu überzeugen. Auch gibt es Berichte, dass Vertreter der Rüstungsindustrie Kontakte zu osteuropäischen Regierungen pflegten, um zukünftige Geschäfte vorzubereiten. Allerdings gibt es keine eindeutigen Belege dafür, dass amerikanische Rüstungskonzerne direkt in den osteuropäischen Ländern selbst systematische Lobbyarbeit betrieben haben, um dort die Regierungen zum NATO-Beitritt zu bewegen. Die Hauptlobbyarbeit fand vor allem in Washington statt, um die US-Politik und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zusammengefasst: - US-Rüstungsfirmen hatten ein wirtschaftliches Interesse an der NATO-Erweiterung. - Sie betrieben Lobbyarbeit in den USA, um die Erweiterung zu fördern. - Es gibt keine klaren Beweise für direkte, systematische Lobbyarbeit dieser Konzerne in den osteuropäischen Ländern selbst vor Clintons Wiederwahl. Weitere Informationen findest du z.B. in diesem Artikel der [New York Times](https://www.nytimes.com/1997/03/30/world/arms-makers-see-bonanza-in-selling-nato-expansion.html) und in wissenschaftlichen Arbeiten zur NATO-Osterweiterung.
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Die Frage, warum manche Menschen Israel als „siedlungskoloniales Projekt“ kritisieren und seine Existenz infrage stellen, während ähnliche Kritik an den USA seltener in dieser Fo... [mehr]
Project 2025 ist eine Initiative konservativer US-Thinktanks, die sich auf die Vorbereitung einer möglichen republikanischen Präsidentschaft nach der Wahl 2024 konzentriert. Das Projekt wird... [mehr]
Die US-Regierung kann einen ehemaligen Präsidenten wie Donald Trump nicht einfach „bremsen“, weil die Gewaltenteilung in den USA klare Grenzen setzt. Die Regierung (Exekutive) hat kei... [mehr]
Die USA gelten weiterhin als funktionierende Demokratie, auch wenn das politische System in den letzten Jahren zunehmend unter Druck geraten ist. Es gibt weiterhin freie Wahlen, Gewaltenteilung, unabh... [mehr]
Ja, es gab in der Geschichte der NATO bereits Situationen, in denen Spannungen oder sogar Drohungen zwischenstaaten auftraten. Ein bekanntes Beispiel ist der Konflikt zwischen Griechenland und der T&u... [mehr]
Nein, Zypern ist kein Mitglied der NATO.
In den letzten 20 Jahren haben die USA eine Vielzahl von Maßnahmen gegen Venezuela ergriffen, die sowohl offen (offizielle Politik, Sanktionen, diplomatische Schritte) als auch verdeckt (mutma&s... [mehr]
Ein spezifisches Emoji, das direkt für "Lobbyismus" steht, existiert derzeit nicht. Emojis sind meist für allgemeinere Begriffe oder Emotionen gestaltet. Für das Thema Lobbyis... [mehr]
Donald Trump ist bei der US-Präsidentschaftswahl 2024 erneut als Kandidat der Republikanischen Partei angetreten. Sollte er die Wahl gewinnen, würde seine zweite Amtszeit am 20. Januar 2025... [mehr]