Die territoriale Integrität der Ukraine war für den Westen aus mehreren Gründen von zentraler Bedeutung: 1. **Völkerrecht und Prinzipien der internationalen Ordnung:** Nach dem En... [mehr]
Wladimir Putin und die russische Regierung haben wiederholt behauptet, dass es in der Ukraine eine starke Präsenz von Neonazis und ultranationalistischen Gruppen gibt. Diese Behauptungen wurden insbesondere im Kontext der Annexion der Krim 2014 und des Krieges in der Ostukraine sowie des russischen Einmarsches in die Ukraine 2022 hervorgehoben. Hier sind einige der Hauptargumente und Belege, die von der russischen Seite vorgebracht werden: 1. **Historische Bezüge**: Putin und andere russische Offizielle verweisen oft auf die Kollaboration einiger ukrainischer Nationalisten mit den Nazis während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere auf Figuren wie Stepan Bandera. Diese historischen Bezüge werden genutzt, um eine Kontinuität zu heutigen ultranationalistischen Gruppen herzustellen. 2. **Rechtsextreme Gruppen**: Es wird auf die Existenz und Aktivitäten von rechtsextremen Gruppen wie dem Asow-Bataillon hingewiesen, das ursprünglich als Freiwilligenmiliz gegründet wurde und später in die ukrainische Nationalgarde integriert wurde. Diese Gruppen haben in der Vergangenheit rechtsextreme Symbole und Rhetorik verwendet. 3. **Politische Parteien**: Die russische Regierung hebt die Präsenz von rechtsextremen Parteien und Politikern in der ukrainischen Politik hervor, wie z.B. die Partei "Swoboda" (Freiheit), die in der Vergangenheit nationalistische und teilweise rassistische Positionen vertreten hat. 4. **Propaganda und Medienberichte**: Russische Staatsmedien und Propaganda verbreiten regelmäßig Berichte und Bilder, die angeblich die Aktivitäten von Neonazis in der Ukraine dokumentieren. Diese Berichte sind oft schwer zu verifizieren und werden von westlichen Medien und Regierungen häufig als übertrieben oder irreführend bezeichnet. Es ist wichtig zu beachten, dass viele internationale Beobachter und Analysten diese Behauptungen als übertrieben oder als Teil einer Propagandakampagne betrachten, um die russischen militärischen und politischen Aktionen zu rechtfertigen. Die Präsenz von rechtsextremen Gruppen in der Ukraine wird zwar anerkannt, aber sie wird oft als marginal und nicht repräsentativ für die gesamte ukrainische Gesellschaft oder Regierung angesehen.
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Ob es angemessen ist, wegen der Annexion von etwa 7 % der ukrainischen Staatsfläche durch Russland einen großen Krieg zu beginnen, ist eine komplexe ethische, politische und völkerrech... [mehr]
Maidan-Aktivisten besetzten 2014 zu keinem Zeitpunkt das ukrainische Parlament (Werchowna Rada). Während der Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew kam es zwar zu massiven Demonstrationen, Barrika... [mehr]
Petro Poroschenko, der im Mai 2014 zum Präsidenten der Ukraine gewählt wurde, nahm die sogenannte „Anti-Terror-Operation“ (ATO) im Osten der Ukraine im Sommer 2014 wieder auf, na... [mehr]
Angela Merkel äußerte sich im Dezember 2022 in mehreren Interviews zum Minsker Abkommen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt ein Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit", das... [mehr]
Die Residenz von Wladimir Putin in der Nähe von Sotschi befindet sich in der Ortschaft Praskowjewka (russisch: Прасковеевка), etwa 20 Kilometer südlich von Gelendschik an der Schwarzmeerk&uu... [mehr]
Die Ursachen des Ukraine-Krieges werden je nach Perspektive unterschiedlich bewertet. Hier ein Überblick aus russischer, amerikanischer und europäischer Sicht: **Russische Sicht:** - Russla... [mehr]
Russische Narrative bezüglich ukrainischer Literatur sind vielfältig und historisch gewachsen. Sie dienen oft dazu, die Eigenständigkeit und Bedeutung der ukrainischen zu relativieren o... [mehr]
Wolodymyr Selenskyj trat bei der Präsidentschaftswahl 2019 in der Ukraine mit dem Versprechen an, den Konflikt im Donbass zu beenden. Seine zentralen Aussagen und Positionen dazu waren: - **Frie... [mehr]
Der Europarat rügte die Ukraine im Hinblick auf die Ermittlungen zum Maidan-Massaker, weil die Untersuchungen zu den tödlichen Schüssen auf Demonstrierende und Polizisten während d... [mehr]