Aristoteles definiert Glück (griechisch: „eudaimonia“) als das höchste Gut und Ziel des menschlichen Lebens. Für ihn ist Glück kein momentanes Gefühl oder blo&szli... [mehr]
Das Universalienproblem des Spätmittelalters, das sich mit der Frage beschäftigt, ob Universalia (Allgemeinbegriffe) real existieren oder nur als Namen (Nominalismus) fungieren, hat tatsächlich Wurzeln in den Überlegungen von Aristoteles. Aristoteles selbst stellte die Existenz von Universalia in Form von Kategorien und allgemeinen Begriffen in seinen Werken dar, insbesondere in der "Metaphysik". Im Mittelalter wurde Aristoteles' Denken durch die Scholastik wiederentdeckt und interpretiert, was zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Natur der Universalia führte. Philosophen wie Thomas von Aquin und Wilhelm von Ockham entwickelten unterschiedliche Positionen zu diesem Thema, wobei Aquin eine realistische Sicht vertrat, während Ockham den Nominalismus favorisierte. Die denkgeschichtliche Notwendigkeit, die sich aus Aristoteles' Überlegungen ergab, zeigt sich also in der Art und Weise, wie seine Konzepte im Mittelalter weiterentwickelt und kritisch hinterfragt wurden. Das Universalienproblem ist somit eng mit der aristotelischen Tradition verbunden und stellt eine zentrale Debatte in der mittelalterlichen Philosophie dar.
Aristoteles definiert Glück (griechisch: „eudaimonia“) als das höchste Gut und Ziel des menschlichen Lebens. Für ihn ist Glück kein momentanes Gefühl oder blo&szli... [mehr]
Aristoteles unterscheidet in seiner Ethik, insbesondere in der „Nikomachischen Ethik“, drei Hauptwege oder Lebensformen, die Menschen auf der Suche nach Glückseligkeit (Eudaimonia) ei... [mehr]
Aristoteles beschreibt in seiner Ethik, insbesondere in der „Nikomachischen Ethik“, die Tugend als eine Mitte („mesotēs“) zwischen zwei Extremen. Diese Lehre ist als „Leh... [mehr]
Aristoteles hatte eine besondere, teils exklusive Meinung zum Philosophieren, weil er Philosophie als grundlegende menschliche Tätigkeit betrachtete, die sich von anderen Wissensformen unterschei... [mehr]