Philosophisch betrachtet ist der euklidische Raum ein abstraktes Konzept, das auf den Axiomen und Definitionen der klassischen Geometrie basiert, wie sie von Euklid im 3. Jahrhundert v. Chr. formulier... [mehr]
In der Philosophie bezeichnet der Begriff "Substanz" das, was in einem Ding oder einer Entität als das grundlegende, unveränderliche und eigenständige Wesen betrachtet wird. Substanz ist das, was unabhängig existiert und nicht von etwas anderem abhängt, um zu existieren. Sie bildet das Fundament, auf dem alle Eigenschaften und Veränderungen eines Dinges beruhen. In der Geschichte der Philosophie haben verschiedene Denker unterschiedliche Auffassungen von Substanz entwickelt: 1. **Aristoteles**: Für Aristoteles ist Substanz das, was einem Ding seine Identität verleiht. Er unterscheidet zwischen der primären Substanz (einzelne, konkrete Dinge) und der sekundären Substanz (die Gattungen und Arten, zu denen diese Dinge gehören). 2. **René Descartes**: Descartes unterscheidet zwischen zwei grundlegenden Substanzen: die denkende Substanz (res cogitans) und die ausgedehnte Substanz (res extensa). Die denkende Substanz bezieht sich auf den Geist oder das Bewusstsein, während die ausgedehnte Substanz die physische Materie umfasst. 3. **Baruch Spinoza**: Spinoza sieht Substanz als das, was in sich selbst existiert und durch sich selbst begriffen wird. Für ihn gibt es nur eine Substanz, die Gott oder die Natur ist, und alles andere sind Modi oder Zustände dieser einen Substanz. 4. **Gottfried Wilhelm Leibniz**: Leibniz führt den Begriff der Monaden ein, die als einfache, unteilbare Substanzen betrachtet werden, die die grundlegenden Bausteine der Realität darstellen. Diese verschiedenen Auffassungen zeigen, dass der Begriff der Substanz in der Philosophie eine zentrale Rolle spielt und je nach philosophischem System unterschiedlich interpretiert wird.
Philosophisch betrachtet ist der euklidische Raum ein abstraktes Konzept, das auf den Axiomen und Definitionen der klassischen Geometrie basiert, wie sie von Euklid im 3. Jahrhundert v. Chr. formulier... [mehr]
Ja, es gibt zahlreiche russische Philosophen, die bedeutende Beiträge zur Philosophie geleistet haben. Zu den bekanntesten zählen: - **Wladimir Solowjow (1853–1900):** Er gilt als ein... [mehr]
Hier sind einige philosophische Fragen, die sich gut zum Kennenlernen eignen und interessante Gespräche anregen können: 1. Was bedeutet für dich ein erfülltes Leben? 2. Glaubst du... [mehr]
Ontologie ist ein Begriff aus der Philosophie und bezeichnet die Lehre vom Sein oder die Wissenschaft vom Sein als solchem. Sie beschäftigt sich mit den grundlegendsten Strukturen und Kategorien... [mehr]
Deine Frage ist unvollständig formuliert. Meinst du: "Wie würde Nietzsche in der Gegenwart rezipiert?" oder beziehst du dich auf einen bestimmten Kontext, z.B. in der Philosophie,... [mehr]
Arthur Schopenhauer hatte eine kritische und differenzierte Sicht auf Bildung. Für ihn bedeutete wahre Bildung nicht bloß das Anhäufen von Wissen oder das Auswendiglernen von Fakten, s... [mehr]
Ein frei schwebendes Bewusstsein bezeichnet in der Philosophie und Psychologie die Vorstellung eines Bewusstseins, das unabhängig von einem physischen Körper oder von materiellen Bedingungen... [mehr]
In der Philosophie wird die Frage „Wie verhalten wir uns zur Zeit?“ oft als eine grundlegende Reflexion über unser Verhältnis zur Zeit verstanden. Dabei geht es um verschiedene A... [mehr]
Ludwig Wittgenstein war ein bedeutender österreichisch-britischer Philosoph des 20. Jahrhunderts. Er beschäftigte sich vor allem mit der Philosophie der Sprache, Logik und des Geistes. Wittg... [mehr]
Zeit wird in der Philosophie auf verschiedene Weisen erfahren und verstanden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der objektiven und der subjektiven Zeit: 1. **Objektive Zeit**: Sie wird al... [mehr]