Der griechische Satz „Πολλοῖς οὐ λόγος ἐστίν, ἀλλὰ συμφορὰ...
Die Frage, ob sich die Zustände „Woher“ und „Wohin“ am Anfang und am Ende des Lebensweges gleichen, ist eine klassische philosophische Überlegung. In vielen philosophischen, religiösen und spirituellen Traditionen wird tatsächlich eine Parallele zwischen dem Zustand vor der Geburt („Woher“) und dem Zustand nach dem Tod („Wohin“) gezogen. **Logische Überlegungen dazu:** - **Unbewusstheit:** Aus naturwissenschaftlicher Sicht gibt es die Annahme, dass vor der Geburt und nach dem Tod ein Zustand der Nicht-Existenz oder des Nicht-Bewusstseins herrscht. In diesem Sinne wären „Woher“ und „Wohin“ identisch: Es gibt kein Bewusstsein, keine Wahrnehmung, kein Ich-Gefühl. - **Kreisförmigkeit:** In manchen Weltanschauungen (z.B. im Hinduismus oder Buddhismus) wird das Leben als Kreislauf gesehen (Samsara), in dem Anfang und Ende miteinander verbunden sind. - **Philosophische Parallelen:** Philosophen wie Arthur Schopenhauer oder Thomas Nagel haben darauf hingewiesen, dass wir uns an den Zustand vor unserer Geburt nicht erinnern und vermutlich auch nach dem Tod keine Wahrnehmung haben werden – was eine gewisse Symmetrie nahelegt. **Fazit:** Es gibt also eine logische und philosophische Argumentation dafür, dass sich die Zustände „Woher“ und „Wohin“ gleichen könnten – zumindest aus der Perspektive des individuellen Bewusstseins. Ob das tatsächlich so ist, bleibt letztlich eine Frage des Glaubens, der Weltanschauung oder der persönlichen Überzeugung.
Der griechische Satz „Πολλοῖς οὐ λόγος ἐστίν, ἀλλὰ συμφορὰ...
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