David Humes Moraltheorie wird in der Regel eher der Heteronomie zugeschrieben. Hume argumentiert, dass moralische Urteile nicht aus der reinen Vernunft entspringen, sondern auf Gefühlen, insbeson... [mehr]
David Hume spricht über den „allgemeinen Standpunkt“ (englisch: „general point of view“) vor allem im zweiten Buch seines Hauptwerks **„A Treatise of Human Nature“** (1739–1740), insbesondere im dritten Teil des dritten Buchs („Of Morals“). Die zentrale Passage dazu findet sich im Abschnitt **Book III, Part I, Section II: „Moral distinctions deriv’d from a moral sense“** und in den folgenden Abschnitten. Auch in seinem späteren Werk **„An Enquiry concerning the Principles of Morals“** (1751) greift Hume das Konzept des allgemeinen Standpunkts auf, insbesondere in **Section V: „Why Utility Pleases“** und **Section IX: „Conclusion“**. Hume argumentiert dort, dass moralische Urteile nicht aus der Perspektive des eigenen, privaten Interesses gefällt werden, sondern aus einer „allgemeinen Perspektive“, die die Interessen aller Betroffenen berücksichtigt. Nur so können moralische Bewertungen objektiv und allgemein nachvollziehbar sein. **Quellen:** - [A Treatise of Human Nature, Book III, Part I, Section II (Project Gutenberg)](https://www.gutenberg.org/files/4705/4705-h/4705-h.htm#link2H_4_0002) - [An Enquiry concerning the Principles of Morals, Section V (Project Gutenberg)](https://www.gutenberg.org/files/4320/4320-h/4320-h.htm#link2H_4_0005) Zusammengefasst: Hume behandelt den allgemeinen Standpunkt vor allem im dritten Buch des „Treatise“ (ab III.I.II) und in der „Enquiry“ (besonders Section V und IX).
David Humes Moraltheorie wird in der Regel eher der Heteronomie zugeschrieben. Hume argumentiert, dass moralische Urteile nicht aus der reinen Vernunft entspringen, sondern auf Gefühlen, insbeson... [mehr]
David Humes Moralphilosophie gilt als **heteronom**. Hume vertritt die Auffassung, dass moralische Urteile nicht aus der reinen Vernunft entspringen, sondern wesentlich von Gefühlen, insbesondere... [mehr]
Kant und Hume vertreten unterschiedliche Ansätze in ihren Moraltheorien, insbesondere in Bezug auf die Autonomie der Moral. **Immanuel Kant** verfolgt explizit einen autonomen Ansatz. Für K... [mehr]
David Humes Moraltheorie gilt als **nicht heteronom**, sondern als **autonom**. Heteronomie bedeutet, dass moralische Gesetze oder Prinzipien von außen, also von einer höheren Instanz (z. B... [mehr]
In David Humes Moraltheorie bezeichnet „moralische Zustimmung“ (englisch: moral approbation) das Gefühl der Billigung oder Zustimmung, das wir empfinden, wenn wir eine Handlung, einen... [mehr]
David Hume betrachtet Moral in seiner Theorie grundsätzlich als ein Produkt menschlicher Gefühle und nicht als Ergebnis reiner Vernunft. Nach Hume ist Moral keine Angelegenheit objektiver Ta... [mehr]
Immanuel Kant und David Hume haben sehr unterschiedliche Auffassungen von der Rolle Gottes in der Moraltheorie: **Kant:** Für Kant spielt Gott eine wichtige, aber indirekte Rolle in seiner Moral... [mehr]
Für den Vergleich von Humes und Kants Moralphilosophie hinsichtlich der Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen bieten sich folgende Vergleichskriterien an: 1. **Begriff der Vernunft** -... [mehr]
Für den Vergleich von Kants und Humes Moralphilosophie hinsichtlich der Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen sind folgende Vergleichskriterien besonders wichtig: 1. **Begründung moral... [mehr]
Nach Immanuel Kants Moralphilosophie sind bloß erlaubte Handlungen bzw. sittlich gleichgültige Handlungen solche, die moralisch weder geboten noch verboten sind. Sie stehen außerhalb... [mehr]