Tinkturen, flüssige Extrakte, Dickextrakte und Trockenextrakte unterscheiden sich in mehreren Aspekten: 1. **Konsistenz**: - **Tinkturen**: Flüssig, meist in alkoholischer Lösung.... [mehr]
Die Zitterpappel (Populus tremula), auch Espe genannt, spielt in der Pharmazie eine eher untergeordnete, aber dennoch interessante Rolle. Ihre Rinde, Blätter und Knospen enthalten verschiedene pharmakologisch wirksame Inhaltsstoffe wie Salicylate (Vorstufen der Acetylsalicylsäure, bekannt als Aspirin), Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle. Traditionell wird die Zitterpappel in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) eingesetzt, insbesondere: - **Schmerzlindernd und entzündungshemmend:** Aufgrund der enthaltenen Salicylate wird die Zitterpappel bei leichten Schmerzen, rheumatischen Beschwerden und Fieber verwendet. - **Harnwegsinfekte:** Die harntreibende Wirkung der Rinde wird unterstützend bei Harnwegsinfekten genutzt. - **Wundheilung:** Äußerlich angewendet, können Extrakte die Heilung kleinerer Wunden fördern. In der modernen Pharmazie werden Extrakte der Zitterpappel gelegentlich in pflanzlichen Arzneimitteln und Teemischungen verwendet, meist in Kombination mit anderen Heilpflanzen. Ihre Bedeutung ist jedoch im Vergleich zu anderen Heilpflanzen wie Weidenrinde oder Kamille eher gering. Wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit sind begrenzt, weshalb die Zitterpappel vor allem in der traditionellen und volksmedizinischen Anwendung eine Rolle spielt.
Tinkturen, flüssige Extrakte, Dickextrakte und Trockenextrakte unterscheiden sich in mehreren Aspekten: 1. **Konsistenz**: - **Tinkturen**: Flüssig, meist in alkoholischer Lösung.... [mehr]
Wirkstoffe, die bevorzugt biliär ausgeschieden werden, sind in der Regel lipophile Substanzen, die eine hohe Molekülgröße und eine geringe Wasserlöslichkeit aufweisen. Dazu g... [mehr]
Wirkstoffe mit Hydrochlorid sind Salze, die aus einer Base und Salzsäure (HCl) entstehen. Die Besonderheit dieser Verbindungen liegt in mehreren Aspekten: 1. **Löslichkeit**: Hydrochloride... [mehr]
Die Resorption von Wirkstoffen bei disperse Arzneiformen ist in der Regel höher als bei festen Arzneiformen aus mehreren Gründen: 1. **Oberflächenvergrößerung**: Disperse Ar... [mehr]