Nervenschmerzen im unteren Rücken, die bis zum äußeren Schienbein ausstrahlen und schon bei kleinsten Bewegungen auftreten, deuten häufig auf eine Reizung oder Kompression eines N... [mehr]
Der Erector Spinae Plane Block (ESP-Block) ist ein regionalanästhesiologisches Verfahren, das zur Schmerzlinderung bei verschiedenen chirurgischen und nicht-chirurgischen Indikationen eingesetzt wird. Dabei wird ein Lokalanästhetikum in die Faszienebene zwischen dem Musculus erector spinae und dem Querfortsatz der Wirbelsäule injiziert. **Prinzip:** Das Lokalanästhetikum verteilt sich in dieser Ebene und blockiert die dorsalen und ventralen Äste der Spinalnerven, was zu einer effektiven Analgesie im entsprechenden Dermatom-Bereich führt. **Indikationen:** - Thoraxchirurgie (z.B. Rippenfrakturen, Thorakotomie) - Abdominalchirurgie - Wirbelsäulenchirurgie - Chronische Rückenschmerzen **Vorteile:** - Relativ einfach durchführbar unter Ultraschallkontrolle - Geringeres Risiko für Komplikationen wie Pneumothorax im Vergleich zu anderen Blockaden (z.B. Paravertebralblock) - Gute Analgesie mit geringem Einfluss auf die motorische Funktion **Durchführung:** 1. Patient in sitzender oder Seitenlage. 2. Identifikation des Zielwirbels (meist T5 für Thorax, L2 für Lumbalbereich) mittels Ultraschall. 3. Punktion lateral des Querfortsatzes, Injektion des Lokalanästhetikums in die Faszienebene unterhalb des Musculus erector spinae. **Komplikationen:** - Infektion - Hämatom - Unzureichende Analgesie - (Sehr selten) Lokalanästhetika-Toxizität Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin](https://www.dgai.de/) oder in Fachartikeln wie [hier](https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6136010/).
Nervenschmerzen im unteren Rücken, die bis zum äußeren Schienbein ausstrahlen und schon bei kleinsten Bewegungen auftreten, deuten häufig auf eine Reizung oder Kompression eines N... [mehr]
Die aktuellen Leitlinien zur Schmerztherapie bei Thoraxverletzungen orientieren sich an Empfehlungen verschiedener Fachgesellschaften, wie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), de... [mehr]
Ja, es gibt verschiedene lokale, regionale und Infiltrationsanästhesie-Verfahren zur Behandlung von Patienten mit Rippenserienfrakturen oder massiven Rippenprellungen. Ziel dieser Verfahren ist e... [mehr]
Ja, das ist möglich. Lautes Stöhnen, Wimmern und Äußerungen wie „es ist schlimm und schwer zu sterben“ können Anzeichen dafür sein, dass jemand Schmerzen, An... [mehr]