Calciumkanalblocker (z. B. Amlodipin, Verapamil, Nifedipin) führen zu einer Gefäßerweiterung (Vasodilatation), indem sie den Einstrom von Calcium in die glatte Gefäßmuskulat... [mehr]
Calciumkanalblocker und Betablocker haben unterschiedliche Wirkmechanismen und Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, insbesondere bei Herzinsuffizienz. 1. **Calciumkanalblocker**: Diese Medikamente verringern die Kontraktionskraft des Herzens (negative Inotropie) und können die Herzfrequenz senken. Bei Patienten mit Herzinsuffizienz kann dies zu einer weiteren Verschlechterung der Herzfunktion führen, da das Herz bereits geschwächt ist und eine reduzierte Kontraktionskraft benötigt, um ausreichend Blut zu pumpen. Zudem können einige Calciumkanalblocker die Herzfrequenz negativ beeinflussen und das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöhen. 2. **Betablocker**: Obwohl sie ebenfalls eine negative Inotropie aufweisen, haben Betablocker zusätzliche Vorteile bei der Behandlung von Herzinsuffizienz. Sie wirken schützend auf das Herz, indem sie die Herzfrequenz senken, die Myokardbelastung reduzieren und die neurohumorale Aktivität (z.B. die Aktivität des sympathischen Nervensystems) modulieren. Dies kann zu einer Verbesserung der Herzfunktion und einer Verringerung der Mortalität bei Patienten mit Herzinsuffizienz führen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Betablocker trotz ihrer negativen Inotropie eine schützende Rolle bei der Herzinsuffizienz spielen, während Calciumkanalblocker das Risiko einer weiteren Verschlechterung der Herzfunktion erhöhen können.
Calciumkanalblocker (z. B. Amlodipin, Verapamil, Nifedipin) führen zu einer Gefäßerweiterung (Vasodilatation), indem sie den Einstrom von Calcium in die glatte Gefäßmuskulat... [mehr]
Eine Abschwächung der Wirkung von Lercanidipin durch Betablocker ist in der Regel nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Lercanidipin ist ein Calciumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ, der gefä&s... [mehr]
Der BNP- oder NT-proBNP-Wert ist ein Laborwert, der zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) verwendet wird. Die Werte können je nach Labor und Messmethode... [mehr]
Die Frage, ob **Diltiazem Ethypharm 90 mg** besser ist als ein **Betablocker** bei gleichzeitiger Gabe von **Spiriva** (Wirkstoff: Tiotropium), lässt sich nicht pauschal beantworten, da dies von... [mehr]
Bei einem Patienten mit Herzinsuffizienz **sollten in der Regel Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe angewendet werden**, da diese Patienten aufgrund eingeschränkter Mobilität, venös... [mehr]
Die Pathologie der Herzinsuffizienz beschreibt die zugrunde liegenden Veränderungen und Mechanismen, die zur eingeschränkten Pumpfunktion des Herzens führen. Herzinsuffizienz entsteht,... [mehr]
Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen, um den Bedarf der Organe und Geweb... [mehr]
Ja, Nebivolol ist ein selektiver Betablocker. Genauer gesagt handelt es sich um einen selektiven Beta-1-Adrenozeptorblocker. Das bedeutet, dass Nebivolol vor allem die Beta-1-Rezeptoren am Herzen bloc... [mehr]
Schwindel ist eine mögliche Nebenwirkung, die bei allen Betablockern auftreten kann, da sie den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Es gibt keinen Betablocker, der garantiert keinen Schwindel... [mehr]