Die genaue Menge an Mikroplastik, die durch den Abrieb von Zahnprothesen oder durch die Nutzung eines Kunststoff-Schneidebretts aufgenommen wird, ist wissenschaftlich bislang nur unzureichend quantifi... [mehr]
Der deutsche Durchschnittsbürger nimmt Schätzungen zufolge täglich etwa 0,1 bis 5 Milligramm Mikroplastik auf. Die genauen Werte variieren je nach Studie und Methode, aber eine oft zitierte Zahl ist etwa 5 Gramm pro Woche (das entspricht etwa dem Gewicht einer Kreditkarte), was auf den Tag heruntergerechnet etwa 0,7 Gramm wären. Diese Zahl ist jedoch umstritten und gilt als obere Schätzung. **Aufnahmewege von Mikroplastik:** 1. **Nahrung:** Mikroplastik gelangt über Lebensmittel wie Fisch, Meeresfrüchte, Salz, Honig, Bier und Trinkwasser in den Körper. Besonders betroffen sind Meeresprodukte, da sie Mikroplastik aus dem Wasser aufnehmen. 2. **Trinkwasser:** Sowohl Leitungswasser als auch Mineralwasser in Flaschen können Mikroplastikpartikel enthalten. 3. **Luft:** Mikroplastikpartikel können eingeatmet werden, insbesondere in Innenräumen, wo sich Fasern aus Textilien und Staub ansammeln. 4. **Kosmetika:** Einige Kosmetikprodukte enthalten Mikroplastik, das über die Haut aufgenommen werden kann, wobei die Aufnahme über die Haut als sehr gering gilt. **Quellen und weitere Informationen:** - [Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)](https://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_mikroplastik_in_lebensmitteln-199844.html) - [Umweltbundesamt](https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/mikroplastik) - [WWF-Studie zu Mikroplastik](https://www.wwf.de/themen-projekte/umweltverschmutzung/plastik/mikroplastik) Die gesundheitlichen Auswirkungen der Mikroplastikaufnahme sind noch nicht abschließend geklärt. Die Forschung dazu läuft weltweit auf Hochtouren.
Die genaue Menge an Mikroplastik, die durch den Abrieb von Zahnprothesen oder durch die Nutzung eines Kunststoff-Schneidebretts aufgenommen wird, ist wissenschaftlich bislang nur unzureichend quantifi... [mehr]
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