Mir geht es seit 3 Wochen mit Azathioprin schlechter als ohne. Was tun?

Antwort

Azathioprin ist ein Immunsuppressivum, das häufig bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt wird. In den ersten Wochen der Einnahme können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall oder auch ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Manche Menschen vertragen das Medikament anfangs schlechter, bevor sich der Körper daran gewöhnt. Wichtige Warnzeichen, bei denen du sofort ärztliche Hilfe suchen solltest, sind: - Fieber oder Infektanzeichen - Starke Übelkeit oder Erbrechen - Gelbfärbung der Haut oder Augen (Hinweis auf Leberprobleme) - Starke Müdigkeit, Atemnot oder ungewöhnliche Blutungen Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die Beschwerden zu Beginn verschlechtern oder neue Symptome auftreten. Dennoch solltest du das Medikament nicht eigenständig absetzen. Sprich zeitnah mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem Arzt über deine Beschwerden, damit gemeinsam entschieden werden kann, wie weiter vorgegangen wird. Eventuell ist eine Dosisanpassung oder ein Wechsel des Medikaments notwendig. Weitere Informationen zu Azathioprin findest du z.B. auf [NetDoktor](https://www.netdoktor.de/medikamente/azathioprin/) oder [Apotheken Umschau](https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/azathioprin-7000007.html).

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