Was ist der Kapp-Lüttwitz-Putsch?

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Der Kapp-Lüttwitz-Putsch war ein gescheiterter Staatsstreich, der vom 13. bis 17. März 1920 in Deutschland stattfand. Er wurde von einer Gruppe rechtsgerichteter Militärs und Politiker unter der Führung von Wolfgang Kapp und General Walther von Lüttwitz initii. Ziel des Putsches war es, die demokratisch gewählte Weimarer Republik zu stürzen und eine autoritäre Regierung zu etablieren. Der Putsch begann mit der Besetzung Berlins durch Freikorps-Truppen, die von Lüttwitz kommandiert wurden. Die rechtmäßige Regierung unter Reichskanzler Gustav Bauer floh aus der Hauptstadt. Wolfgang Kapp wurde zum Reichskanzler ausgerufen. Der Putsch scheiterte jedoch aufgrund des massiven Widerstands der Bevölkerung und eines Generalstreiks, der das öffentliche Leben und die Verwaltung lahmlegte. Nach wenigen Tagen brach der Putsch zusammen, und die rechtmäßige Regierung kehrte nach Berlin zurück. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch war ein bedeutendes Ereignis in der frühen Geschichte der Weimarer Republik und zeigte die Instabilität und die politischen Spannungen in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg.

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