Die gesetzliche Rente steigt zum 1. Juli 2026 um 4,24 Prozent. „BfA“ ist dabei der alte Name; zuständig ist heute die Deutsche Rentenversicherung. (deutsche-rentenversicherung.de) Da...
Was sind die Vor- und Nachteile der Rürup-Rente?
Antwort vomDie Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Hier sind einige der wichtigsten Punkte: **Vorteile:** 1. **Steuerliche Absetzbarkeit:** Beiträge zur Rürup-Rente können bis zu einem bestimmten Höchstbetrag von der Steuer abgesetzt werden, was die Steuerlast während der Ansparphase senken kann. 2. **Sichere Altersvorsorge:** Die Rürup-Rente ist eine Form der privaten Altersvorsorge, die eine lebenslange Rente garantiert, was finanzielle Sicherheit im Alter bietet. 3. **Unpfändbarkeit:** Im Falle einer Insolvenz sind die Ansprüche aus der Rürup-Rente in der Regel unpfändbar, was einen gewissen Schutz des Vermögens bietet. 4. **Flexibilität:** Es gibt verschiedene Tarifoptionen und die Möglichkeit, die Höhe der Beiträge anzupassen. **Nachteile:** 1. **Keine Kapitalauszahlung:** Im Gegensatz zu anderen Altersvorsorgeprodukten kann das angesparte Kapital nicht als Einmalzahlung ausgezahlt werden, sondern nur als monatliche Rente. 2. **Hohe Kosten:** Die Verwaltungskosten und Abschlussgebühren können hoch sein, was die Rendite mindern kann. 3. **Eingeschränkte Vererbbarkeit:** Im Todesfall sind die Ansprüche aus der Rürup-Rente nicht vererbbar, es sei denn, es wurde eine Hinterbliebenenrente vereinbart. 4. **Bindung an die Rentenphase:** Die Rürup-Rente ist langfristig angelegt, und ein vorzeitiger Zugriff auf das Kapital ist nicht möglich. Es ist wichtig, die individuellen finanziellen Ziele und die persönliche Situation zu berücksichtigen, bevor man sich für eine Rürup-Rente entscheidet.
Verwandte Fragen
Darf man reguläre Rente beziehen und trotzdem Vollzeit arbeiten?
Ja – bei einer normalen gesetzlichen Altersrente darfst du in Deutschland auch Vollzeit arbeiten und trotzdem die volle Rente beziehen; eine Hinzuverdienstgrenze gibt es dafür nicht mehr. D...
Muss ich die Mütterrente neu beantragen, wenn ich bereits Rente beziehe und mein Sohn 1980 geboren wurde?
Nein – für ein 1980 geborenes Kind geht es nicht um „Mütterrente“ im engeren Sinn, sondern um Kindererziehungszeiten, und die werden bei laufender Rente nur dann zusät...
Wie viele Rentenpunkte sammelt ein Angestellter bis zur Rente?
Ein Angestellter sammelt nicht „eine feste Zahl“ an Rentenpunkten, sondern pro Arbeitsjahr meist ungefähr 1 Punkt, wenn er genau den Durchschnittslohn verdient. Wer 45 Jahre lang imme...
Wie groß ist der steuerliche Unterschied pro Jahr bei 60.000 € brutto in Steuerklasse 3, 24.000 € Rente und 22.000 € brutto des Ehepartners in Steuerklasse 5 – im Vergleich zu ohne Rente?
Mit Rente ist die gemeinsame Steuerlast grob höher, weil die Rente das zu versteuernde Einkommen zusätzlich erhöht. Der Unterschied liegt überschlägig meist bei einigen tausen...
Ab wann kann ich mit Schwerbehinderung (GdB 60, Merkzeichen G), geboren am 07.11.1967, in Rente gehen?
Bei Geburtsdatum 07.11.1967 und GdB 60 gilt grundsätzlich die Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Für den Jahrgang 1967 liegt die Altersgrenze bei: abschlagsfrei: ab 64 Jahren u...
Wie viel darf man als Rentner dazuverdienen?
Als Rentner kann man grundsätzlich unbegrenzt hinzuverdienen, wenn die Regelaltersgrenze erreicht ist. Dann wird die gesetzliche Rente in der Regel nicht mehr wegen eines Hinzuverdienstes gek&uum...
Kippt das Rentensystem 2029?
Nein – „kippen“ im Sinn von plötzlich zusammenbrechen wird das deutsche Rentensystem 2029 sehr wahrscheinlich nicht. Es gerät aber weiter stark unter Druck: mehr Rentner, w...
Welche Abzüge gibt es bei Rente mit 63 Jahren?
Bei einer Altersrente mit 63 gibt es Abzüge nur dann, wenn du vor deiner persönlichen Regelaltersgrenze in Rente gehst (und es nicht die „Rente für besonders langjährig Versi...
Ist das Einkommen in den letzten 1–2 Jahren vor Renteneintritt besonders wichtig für die Rentenhöhe?
In der gesetzlichen Rentenversicherung (Deutschland) ist das Einkommen in den letzten 1–2 Jahren vor Rentenbeginn nicht „besonders“ wichtig im Sinne einer Sonderregel – es z&au...