Worauf muss man beim Ausgraben der Feldmannstreu-Wurzel für kulinarische Zwecke achten?

Antwort

Beim Ausgraben der Wurzel von Feldmannstreu (Eryngium campestre) für kulinarische Zwecke solltest du auf folgende Punkte achten: 1. **Bestimmung der Pflanze:** Stelle sicher, dass es sich tatsächlich um Feldmannstreu handelt. Die Pflanze kann mit anderen Doldenblütlern verwechselt werden, von denen einige giftig sind. Eine sichere Bestimmung ist essenziell. 2. **Erntezeitpunkt:** Die beste Zeit zum Ausgraben der Wurzel ist im Herbst oder zeitigen Frühjahr, wenn die Pflanze ihre Energie in die Wurzel eingelagert hat und noch nicht ausgetrieben ist. 3. **Naturschutz:** Feldmannstreu steht in vielen Regionen unter Naturschutz und darf nicht wild gesammelt werden. Informiere dich über die rechtlichen Bestimmungen in deinem Gebiet. Sammle nur auf eigenem Land oder mit ausdrücklicher Erlaubnis des Besitzers. 4. **Werkzeug:** Verwende einen Spaten oder eine Grabegabel, um die Wurzel möglichst unbeschädigt auszugraben. Die Wurzel kann tief reichen und ist oft verzweigt. 5. **Reinigung:** Nach dem Ausgraben die Wurzel gründlich von Erde befreien und waschen. Eventuell mit einer Bürste nachhelfen. 6. **Verwendung:** Die Wurzel kann roh, gekocht oder kandiert verwendet werden. Sie erinnert geschmacklich an Pastinake oder Sellerie. 7. **Nachhaltigkeit:** Grabe nur so viele Wurzeln aus, wie du wirklich benötigst, um den Bestand nicht zu gefährden. Weitere Informationen findest du beispielsweise bei [floraweb.de](https://www.floraweb.de/) oder in einschlägigen Wildkräuterführern.

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