Warum ist Strom für Wärmepumpen günstiger als normaler Haushaltsstrom?

Antwort

Strom für Wärmepumpen ist oft günstiger als „normaler“ Haushaltsstrom, weil er als sogenannter Wärmepumpenstrom oder Heizstrom angeboten wird. Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. **Sondertarife für steuerbare Verbraucher:** Wärmepumpen gelten als steuerbare Verbraucher, das heißt, der Netzbetreiber kann sie zeitweise abschalten oder steuern, um das Stromnetz zu entlasten. Im Gegenzug bieten viele Energieversorger spezielle, günstigere Tarife an. 2. **Niedrigerer Netzentgelt:** Für Wärmepumpenstrom fallen oft geringere Netzentgelte an, weil die Geräte meist zu Zeiten laufen, in denen das Netz weniger ausgelastet ist (z. B. nachts). 3. **Getrennter Zähler:** Wärmepumpenstrom wird in der Regel über einen separaten Zähler abgerechnet. Dadurch kann der Anbieter genau nachvollziehen, wie viel Strom für die Heizung verbraucht wird, und diesen günstiger bepreisen. 4. **Förderung der Energiewende:** Wärmepumpen gelten als klimafreundliche Heiztechnik. Um ihren Einsatz zu fördern, bieten viele Versorger attraktive Tarife an. Wichtig: Die günstigeren Preise gelten nur für den Strom, der tatsächlich für die Wärmepumpe genutzt wird, nicht für den gesamten Haushaltsstrom. Weitere Informationen findest du z. B. bei [Verbraucherzentrale](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/waermepumpenstrom-guenstiger-strom-fuer-die-heizung-7096).

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