Hausarbeit Dominanter Erbgang?

Antwort

Ein dominanter Erbgang ist ein Vererbungsmuster, bei dem ein Allel (eine Variante eines Gens) die Merkmalsausprägung bestimmt, selbst wenn nur eine Kopie dieses Allels vorhanden ist. Das bedeutet, dass bereits ein Elternteil, der das dominante Allel trägt, das Merkmal an die Nachkommen weitergeben kann. Ein klassisches Beispiel für einen dominanten Erbgang ist die Vererbung von bestimmten genetischen Erkrankungen wie der Chorea Huntington oder der Marfan-Syndrom. Bei diesen Erkrankungen reicht es aus, dass ein Elternteil das dominante Allel hat, damit die Nachkommen das Merkmal oder die Erkrankung zeigen. In einer Kreuzung zwischen einem homozygoten (AA) und einem homozygoten rezessiven (aa) Individuum würden alle Nachkommen heterozygot (Aa) sein und das dominante Merkmal zeigen. Bei einer Kreuzung zwischen zwei heterozygoten Individuen (Aa x Aa) würde man ein Verhältnis von 3:1 in der Merkmalsausprägung erwarten, wobei 3 Nachkommen das dominante Merkmal und 1 Nachkomme das rezessive Merkmal zeigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der dominante Erbgang eine wichtige Rolle in der Genetik spielt und das Verständnis dieser Mechanismen für die Erforschung von Erbkrankheiten und anderen genetischen Merkmalen von großer Bedeutung ist.

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