Didaktische Reduktion bedeutet, komplexe Inhalte so zu vereinfachen, dass sie für Lernende verständlich und lernbar werden, ohne das Wesentliche zu verlieren. Im Fahrschulunterricht ist das...
Das Handlungsmodell in der Didaktik ist ein Ansatz, der das Lernen als aktiven, selbstgesteuerten Prozess versteht. Im Mittelpunkt steht dabei das handelnde Subjekt – also die Lernenden, die durch eigenes Tun Wissen und Kompetenzen erwerben. Das Handlungsmodell orientiert sich an der Annahme, dass Lernen besonders effektiv ist, wenn es an reale, bedeutsame Handlungen und Probleme geknüpft ist. Zentrale Merkmale des Handlungsmodells: - **Handlungsorientierung:** Lernende bearbeiten Aufgaben, die möglichst lebensnah und praxisrelevant sind. - **Selbstständigkeit:** Die Lernenden planen, führen aus und reflektieren ihre Handlungen weitgehend eigenverantwortlich. - **Ganzheitlichkeit:** Kognitive, emotionale und motorische Aspekte werden miteinander verbunden. - **Reflexion:** Nach der Handlung erfolgt eine Auswertung und Reflexion, um Lernerfahrungen zu sichern. Typische Methoden im handlungsorientierten Unterricht sind z.B. Projekte, Rollenspiele, Fallstudien, Experimente oder Planspiele. Das Handlungsmodell steht im Gegensatz zu rein instruktionalen, lehrerzentrierten Ansätzen und ist eng mit konstruktivistischen Lerntheorien verbunden. Ziel ist es, nachhaltiges, anwendungsorientiertes Wissen zu fördern und die Lernenden auf die Bewältigung realer Anforderungen vorzubereiten.
Didaktische Reduktion bedeutet, komplexe Inhalte so zu vereinfachen, dass sie für Lernende verständlich und lernbar werden, ohne das Wesentliche zu verlieren. Im Fahrschulunterricht ist das...
Didaktische Standards und fundamentale Regeln sind grundlegende Prinzipien, die für erfolgreichen Unterricht und Lernprozesse gelten. Sie bieten Orientierung und sichern eine gewisse Qualitä...
Lehr-Lern-Arrangements bezeichnen die geplante Gestaltung von Lehr- und Lernsituationen. Es gibt verschiedene Arten, die sich nach Ziel, Methode, Sozialform und Medieneinsatz unterscheiden. Zu den wic...
Beides ist korrekt – mit leicht unterschiedlicher Bedeutung: - **„Lernangebote gestalten nach dem Vier‑Stufen‑Modell“**: Du orientierst dich **methodisch** am Modell (im Sinne von &...
**Vier-Phasen-Modell (Didaktik) – Kurz-Überschrift:** **„Einstieg – Erarbeitung – Sicherung – Transfer“**
Eine **Lerngelegenheit** ist eine konkrete Situation, in der Lernen wahrscheinlich oder besonders gut möglich ist, weil ein Anlass, ein Ziel und eine passende Aufgabe/Interaktion zusammenkommen....
**Lernangebot** und **Lerngelegenheit** unterscheiden sich vor allem darin, *wer* es initiiert und *wie* geplant es ist: - **Lernangebot**: Ein **geplantes, bewusst bereitgestelltes** Angebot zum Ler...
„Kumulativ“ (in der Didaktik) wird je nach Kontext oft auch so bezeichnet: - **aufbauend** / **aufeinander aufbauend** - **progressiv** (schrittweise steigernd) - **sequenziell** (in sinn...
Allgemeine Merkmale eines Lernangebots sind typischerweise: - **Zielorientierung:** klare Lernziele/Kompetenzen, die erreicht werden sollen. - **Zielgruppenbezug:** Inhalte, Sprache, Tempo und Vora...
| Gliederungspunkt | Inhalt (kurz) | |---|---| | 1. Begriff | Ein **Lernangebot** ist eine geplante Möglichkeit, etwas zu lernen (z. B. Unterrichtseinheit, Kurs, Workshop, Projekt, Übung, Le...