Was ist das Handlungsmodell in der Didaktik?

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Das Handlungsmodell in der Didaktik ist ein Ansatz, der das Lernen als aktiven, selbstgesteuerten Prozess versteht. Im Mittelpunkt steht dabei das handelnde Subjekt – also die Lernenden, die durch eigenes Tun Wissen und Kompetenzen erwerben. Das Handlungsmodell orientiert sich an der Annahme, dass Lernen besonders effektiv ist, wenn es an reale, bedeutsame Handlungen und Probleme geknüpft ist. Zentrale Merkmale des Handlungsmodells: - **Handlungsorientierung:** Lernende bearbeiten Aufgaben, die möglichst lebensnah und praxisrelevant sind. - **Selbstständigkeit:** Die Lernenden planen, führen aus und reflektieren ihre Handlungen weitgehend eigenverantwortlich. - **Ganzheitlichkeit:** Kognitive, emotionale und motorische Aspekte werden miteinander verbunden. - **Reflexion:** Nach der Handlung erfolgt eine Auswertung und Reflexion, um Lernerfahrungen zu sichern. Typische Methoden im handlungsorientierten Unterricht sind z.B. Projekte, Rollenspiele, Fallstudien, Experimente oder Planspiele. Das Handlungsmodell steht im Gegensatz zu rein instruktionalen, lehrerzentrierten Ansätzen und ist eng mit konstruktivistischen Lerntheorien verbunden. Ziel ist es, nachhaltiges, anwendungsorientiertes Wissen zu fördern und die Lernenden auf die Bewältigung realer Anforderungen vorzubereiten.

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