Welche arbeitsmedizinischen Maßnahmen sind nach dem Arbeitsschutzgesetz verpflichtend?

Antwort

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Deutschland verpflichtet Arbeitgeber, Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu ergreifen. Zu den arbeitsmedizinischen Maßnahmen gehören: 1. **Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG)**: Arbeitgeber müssen die Arbeitsbedingungen regelmäßig auf mögliche Gefährdungen hin überprüfen und dokumentieren. 2. **Arbeitsmedizinische Vorsorge (§ 11 ArbSchG)**: Arbeitgeber müssen den Beschäftigten arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen anbieten, insbesondere bei Tätigkeiten mit besonderen gesundheitlichen Risiken. 3. **Unterweisung der Beschäftigten (§ 12 ArbSchG)**: Beschäftigte müssen regelmäßig über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit unterwiesen werden. 4. **Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen (§ 10 ArbSchG)**: Arbeitgeber müssen Maßnahmen zur Ersten Hilfe und Notfallversorgung sicherstellen. 5. **Betriebsärztliche Betreuung (§ 3 Arbeitssicherheitsgesetz - ASiG)**: Arbeitgeber müssen Betriebsärzte bestellen, die die arbeitsmedizinische Betreuung der Beschäftigten sicherstellen. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren frühzeitig erkannt und vermieden werden. Weitere Informationen finden sich im Arbeitsschutzgesetz: [ArbSchG](https://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/).

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