Kaufkraft bezeichnet die Fähigkeit eines Geldbetrags, Waren und Dienstleistungen zu kaufen. Sie gibt also an, wie viel du mit einer bestimmten Menge Geld tatsächlich erwerben kannst. Die Kau... [mehr]
Die Phillips-Kurve beschreibt die inverse Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation. Sie wurde in den 1950er Jahren von dem Ökonomen A.W. Phillips formuliert und zeigt, dass in einer Volkswirtschaft tendenziell niedrigere Arbeitslosigkeit mit höherer Inflation einhergeht und umgekehrt. Das zugrunde liegende Konzept ist, dass bei niedriger Arbeitslosigkeit die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt, was zu höheren Löhnen führt. Diese höheren Löhne können wiederum die Produktionskosten erhöhen, was die Unternehmen dazu veranlasst, die Preise zu erhöhen, was zu Inflation führt. Umgekehrt kann eine hohe Arbeitslosigkeit zu einem Rückgang der Löhne und damit zu einer geringeren Inflation führen, da die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen sinkt. Es ist wichtig zu beachten, dass die Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation nicht immer stabil ist und von verschiedenen Faktoren wie der Geldpolitik, Angebotsschocks und den Erwartungen der Wirtschaftsteilnehmer beeinflusst werden kann. In den letzten Jahrzehnten haben viele Ökonomen die ursprüngliche Phillips-Kurve in Frage gestellt, insbesondere in Zeiten von stagflation, wo hohe Arbeitslosigkeit und hohe Inflation gleichzeitig auftraten.
Kaufkraft bezeichnet die Fähigkeit eines Geldbetrags, Waren und Dienstleistungen zu kaufen. Sie gibt also an, wie viel du mit einer bestimmten Menge Geld tatsächlich erwerben kannst. Die Kau... [mehr]
Im Jahr 1959 lag die Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik Deutschland bei etwa 1,3 %. Das entsprach rund 340.000 registrierten Arbeitslosen. Die Arbeitslosigkeit war in dieser Zeit des sogenannten... [mehr]
Für das Jahr 2025 liegen noch keine endgültigen Inflationsdaten für Deutschland vor, da das Jahr noch nicht abgeschlossen ist. Die aktuellsten verfügbaren Zahlen stammen in der Reg... [mehr]
Die Wirtschaftskrise von 1929, auch als „Große Depression“ bekannt, entstand durch eine Kombination mehrerer Faktoren: 1. **Spekulationsblase an der Börse:** In den 1920er Jahr... [mehr]
Für das Jahr 2024 wird in Deutschland eine Inflationsrate von etwa 2,2 % bis 2,6 % erwartet. Die genaue Zahl kann je nach Quelle leicht variieren. Das Statistische Bundesamt und die Deutsche Bund... [mehr]
Die aktuelle Inflationsrate hängt vom Land und dem jeweiligen Bezugsmonat ab. In Deutschland lag die Inflationsrate im Mai 2024 laut Statistischem Bundesamt bei etwa 2,4 %. Für andere Lä... [mehr]
Die hohe Inflation in der Türkei hat mehrere Ursachen, die sich gegenseitig verstärken: 1. **Unkonventionelle Geldpolitik:** Die türkische Zentralbank hat in den letzten Jahren trotz h... [mehr]
Preisveränderungen können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Zu den wichtigsten zählen: 1. **Angebot und Nachfrage:** Steigt die Nachfrage oder sinkt das Angebot, steig... [mehr]
**Ursachen für Deflation (Preisverfall):** - Rückgang der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen - Überproduktion/Überangebot - Sinkende Löhne - Strenge Geldp... [mehr]
Ja, die gesellschaftlichen Folgen von Konjunkturkrisen sind vielfältig und oft tiefgreifend. Zu den wichtigsten Auswirkungen zählen: 1. **Arbeitslosigkeit:** In wirtschaftlichen Abschwü... [mehr]