Ein Eiweißverlust bei Hunden, auch als Proteinverlust bezeichnet, ist meist ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung. Die Behandlung richtet sich daher in erster Linie nach der zugrun... [mehr]
Ein Eiweißverlust beim Hund, der „vor der Niere liegend“ (prärenal) ist, bedeutet, dass der Verlust von Eiweiß nicht durch eine Erkrankung der Niere selbst verursacht wird, sondern durch Prozesse, die vor der Filtration im Glomerulus (Nierenkörperchen) stattfinden. Das ist relativ selten, da die meisten Eiweißverluste beim Hund renal (durch die Niere, z.B. bei einer Glomerulopathie) oder postrenal (nach der Niere, z.B. durch Blutungen im Harntrakt) sind. Prärenale Ursachen für Eiweißverlust können sein: - **Blutungen**: Starke Blutverluste (z.B. durch innere Blutungen, Verletzungen, Parasitenbefall wie Hakenwürmer) führen zu einem Verlust von Eiweiß, da Blutplasma viel Eiweiß enthält. - **Verbrennungen**: Große Verbrennungsflächen können zu einem massiven Verlust von Plasmaeiweiß über die geschädigte Haut führen. - **Schwere Entzündungen**: Bei schweren Entzündungen oder Sepsis kann es zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Blutgefäße kommen, sodass Eiweiß ins Gewebe austritt (Kapillarlecksyndrom). - **Malabsorption/Maldigestion**: Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts (z.B. chronische Darmentzündungen, Protein-losing Enteropathies) können zu einem Eiweißverlust über den Darm führen, was streng genommen auch als extrarenal bezeichnet wird. Typische Symptome eines Eiweißmangels beim Hund sind Ödeme (Wassereinlagerungen), Schwäche, Gewichtsverlust und ein stumpfes Fell. Die genaue Ursache sollte immer tierärztlich abgeklärt werden, da die Behandlung je nach Grunderkrankung sehr unterschiedlich ist.
Ein Eiweißverlust bei Hunden, auch als Proteinverlust bezeichnet, ist meist ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung. Die Behandlung richtet sich daher in erster Linie nach der zugrun... [mehr]
Ein Hund verliert Eiweiß über den Urin, wenn die Filterfunktion der Nieren gestört ist. Normalerweise halten die Nieren die meisten Eiweißmoleküle (vor allem das wichtige Al... [mehr]
Diprogenta Creme enthält die Wirkstoffe Betamethason (ein Kortikosteroid) und Gentamicin (ein Antibiotikum). Sie ist für die Anwendung beim Menschen zugelassen, nicht jedoch explizit fü... [mehr]
PLE steht für „Protein-Losing Enteropathy“ (proteinverlierende Enteropathie) und bezeichnet eine Erkrankung, bei der der Hund über den Darm zu viele Proteine verliert. Die Behand... [mehr]
Die Dauer der Gabe von Traumeel Tabletten bei Hunden hängt vom individuellen Fall und der Empfehlung des Tierarztes ab. Traumeel ist ein homöopathisches Arzneimittel, das häufig zur Unt... [mehr]
Synoquin ist ein Ergänzungsfuttermittel, das hauptsächlich für Hunde und Katzen verwendet wird. Es wird zur Unterstützung der Gelenkgesundheit eingesetzt, insbesondere bei Tieren m... [mehr]
Der Schubladentest beim Hund kann unangenehm oder schmerzhaft sein, besonders wenn bereits eine Verletzung, wie ein Kreuzbandriss, vorliegt. Der Test wird durchgeführt, um die Stabilität des... [mehr]
Dermamycin ist ein Medikament, das als Salbe oder Creme zur äußerlichen Anwendung bei Tieren, einschließlich Hunden, verwendet wird. Es enthält in der Regel den Wirkstoff Oxytetr... [mehr]
Giardien (Giardia duodenalis) sind einzellige Darmparasiten, die bei Hunden vor allem Durchfall und Verdauungsstörungen verursachen. In der Regel führen Giardien-Infektionen zu akuten oder c... [mehr]
Bei Protein-Losing Enteropathy (PLE) beim Hund handelt es sich um eine Erkrankung, bei der über den Darm vermehrt Eiweiß verloren geht. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegend... [mehr]