Wird in Johannes 1,1 Jesus als das Wort und Gott in Beziehung zu 1. Mose 1,1 dargestellt?

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Ja, das ist richtig. In Johannes 1, Vers 1 („Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“) wird „das Wort“ (griechisch: „Logos“) als göttlich beschrieben und in enger Beziehung zu Gott gesetzt. Im weiteren Verlauf des Johannes-Evangeliums (insbesondere in Johannes 1,14: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns...“) wird deutlich, dass mit „dem Wort“ Jesus Christus gemeint ist. Der Bezug zu 1. Mose 1,1 („Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“) ist ebenfalls beabsichtigt: Beide Verse beginnen mit „Im Anfang...“ und stellen so eine Verbindung zwischen der Schöpfung und dem Wirken Jesu her. Johannes betont damit, dass Jesus (das Wort) nicht nur bei der Schöpfung anwesend war, sondern selbst göttlich ist. Zusammengefasst: Johannes 1,1 stellt Jesus als das ewige Wort dar, das bei Gott war und selbst Gott ist. Durch die Parallele zu 1. Mose 1,1 wird verdeutlicht, dass Jesus am Schöpfungswerk beteiligt war und göttliche Natur besitzt.

Kategorie: Religion Tags: Jesus Johannes Gott

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