Unter Christen ist die Sichtweise, Jesus lediglich als Propheten anzusehen, sehr selten und entspricht nicht der klassischen christlichen Lehre. Die überwältigende Mehrheit der christlichen... [mehr]
Eine Christin, die glaubt, Gott habe ihr offenbart, dass Jesus „nur Sohn“ sei, vertritt eine persönliche Glaubensüberzeugung, die von der klassischen christlichen Lehre abweichen kann. In den meisten traditionellen christlichen Konfessionen – etwa im Katholizismus, in der Orthodoxie und in den meisten protestantischen Kirchen – wird Jesus als Sohn Gottes verstanden, der zugleich göttlich ist und Teil der Dreifaltigkeit (Trinität): Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wenn jemand sagt, Jesus sei „nur Sohn“, könnte das bedeuten, dass sie seine Göttlichkeit oder seine Gleichstellung mit Gott dem Vater infrage stellt. Das erinnert an Positionen wie den Arianismus, eine im 4. Jahrhundert verbreitete Lehre, die Jesus als geschaffenes Wesen und nicht als wesensgleich mit Gott betrachtete. Diese Lehre wurde von den meisten Kirchen als häretisch (abweichend von der offiziellen Lehre) abgelehnt. Wie man eine solche Person sieht, hängt vom Standpunkt ab: - **Aus Sicht der traditionellen Kirchen**: Ihre Auffassung würde als theologisch problematisch oder als Irrlehre angesehen werden, da sie dem Bekenntnis zur Dreifaltigkeit widerspricht. - **Aus persönlicher Sicht**: Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene Glaubensüberzeugung. In vielen Freikirchen oder individuellen Glaubensgemeinschaften gibt es unterschiedliche Interpretationen. - **Im Dialog**: Es wäre wichtig, nachzufragen, was genau sie mit „nur Sohn“ meint, da dies unterschiedlich verstanden werden kann. Zusammengefasst: Ihre Sichtweise weicht von der klassischen christlichen Lehre ab, ist aber Ausdruck ihrer persönlichen Glaubensüberzeugung. Wie sie gesehen wird, hängt davon ab, welche theologische Tradition oder Gemeinschaft man als Maßstab nimmt.
Unter Christen ist die Sichtweise, Jesus lediglich als Propheten anzusehen, sehr selten und entspricht nicht der klassischen christlichen Lehre. Die überwältigende Mehrheit der christlichen... [mehr]
Ein gläubiger Christ kann einem Muslim erklären, dass Jesus Gottes Sohn ist, indem er zunächst Verständnis für die unterschiedlichen Glaubensgrundlagen zeigt. Im Christentum w... [mehr]
Der „kritisch dankende Christ“ ist jemand, der seine Kirche zwar wertschätzt und ihr dankbar verbunden ist, aber auch kritisch hinterfragt, was in ihr geschieht oder gelehrt wird. In... [mehr]
Im Christentum wird Gott häufig mit männlichen Begriffen wie „Vater“, „Sohn“, „Schöpfer“ oder „Richter“ bezeichnet. Das hat mehrere histo... [mehr]
Die Aussage Jesu am Kreuz „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15,34; Matthäus 27,46) ist ein zentrales Thema der christlichen Theologie und wird oft im Zusam... [mehr]
Die christliche Lehre besagt, dass Jesus Christus „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist. Das bedeutet, dass Jesus sowohl die vollständige göttliche Natur als auch die vollstän... [mehr]
Die Aussage Jesu in Johannes 18,36 („Mein Königtum ist nicht von dieser Welt“) wird häufig diskutiert und unterschiedlich interpretiert. Wörtlich sagt Jesus dort: „Mei... [mehr]
Die Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu!“ stammt aus der Bibel, genauer aus Offenbarung 21,5. Sie ist ein Leitvers, der von vielen christlichen Kirchen und Gemeinschaften als geistlic... [mehr]
Lehm spielt in vielen Kulturen und Religionen eine symbolische Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit der Schöpfung des Menschen. In der Bibel, speziell im Alten Testament, wird beschrieben, das... [mehr]
Jesus Christus hat Seine Liebe in vielfältiger Weise gezeigt, als Er als Mensch auf der Erde lebte. Besonders deutlich wird Seine Liebe durch folgende Aspekte: 1. **Selbstloser Dienst an den Men... [mehr]