In Deutschland unterliegt die Rückforderung von nicht gezahlter Pacht der regelmäßigen Verjährungsfrist nach § 195 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Diese beträgt **dr... [mehr]
Wenn ein Arbeitgeber Ferienschüler aus Polen in Deutschland beschäftigen möchte, gibt es mehrere rechtliche und administrative Aspekte zu beachten: 1. **Arbeitsgenehmigung und Aufenthaltsrecht**: - Da Polen Mitglied der Europäischen Union ist, benötigen polnische Staatsbürger keine Arbeitserlaubnis, um in Deutschland zu arbeiten. Sie haben das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU. 2. **Mindestalter und Jugendarbeitsschutz**: - Es gelten die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG). Schüler unter 15 Jahren dürfen grundsätzlich nicht beschäftigt werden. Für Schüler zwischen 15 und 18 Jahren gibt es spezielle Regelungen hinsichtlich der Arbeitszeiten und der Art der Arbeit. 3. **Arbeitszeiten**: - Jugendliche dürfen maximal 8 Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich arbeiten. Die Arbeit muss zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends liegen. 4. **Urlaubsanspruch**: - Auch Ferienschüler haben Anspruch auf Urlaub. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage pro Jahr bei einer 6-Tage-Woche. 5. **Sozialversicherung**: - Ferienschüler sind in der Regel von der Sozialversicherungspflicht befreit, wenn sie nur kurzfristig beschäftigt sind (maximal 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr). Es muss jedoch geprüft werden, ob eine Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung besteht. 6. **Lohn und Gehalt**: - Es gelten die gesetzlichen Mindestlohnregelungen. Der Mindestlohn muss auch für Ferienschüler gezahlt werden. 7. **Steuern**: - Ferienschüler sind grundsätzlich steuerpflichtig. Es kann jedoch sein, dass sie aufgrund ihres geringen Einkommens keine Steuern zahlen müssen. Eine Lohnsteuerkarte oder eine Ersatzbescheinigung vom Finanzamt ist erforderlich. 8. **Arbeitsschutz und Sicherheit**: - Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die Arbeitsbedingungen sicher sind und den gesetzlichen Arbeitsschutzbestimmungen entsprechen. 9. **Vertragliche Regelungen**: - Es sollte ein schriftlicher Arbeitsvertrag abgeschlossen werden, der die wesentlichen Arbeitsbedingungen festhält. 10. **Meldepflichten**: - Der Arbeitgeber muss die Beschäftigung bei der zuständigen Krankenkasse und der Bundesagentur für Arbeit melden. Weitere Informationen und spezifische Regelungen können bei der Bundesagentur für Arbeit oder auf deren Website gefunden werden: [Bundesagentur für Arbeit](https://www.arbeitsagentur.de).
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Nein, das ist nicht korrekt. In Deutschland gilt: Sobald du einen neuen Führerschein beantragt hast und der alte entwertet wurde (z. B. durch Lochung oder Abschneiden einer Ecke), ist der entwert... [mehr]
In Deutschland ist der Titel "Senator" kein geschützter Adelstitel oder akademischer Grad, sondern eine Funktionsbezeichnung, die in bestimmten Kontexten vergeben wird: 1. **Politische... [mehr]
In Deutschland gibt es rund 900 Patentanwaltskanzleien. Diese Zahl basiert auf den Einträgen der Patentanwaltskammer, die alle zugelassenen Patentanwälte und Kanzleien in Deutschland erfasst... [mehr]
Im deutschen Waffenrecht gab es zuletzt einige wichtige Änderungen und geplante Neuerungen: 1. **Drittes Waffenrechtsänderungsgesetz (2020):** Bereits 2020 trat das Dritte Waffenrechts&au... [mehr]
Ja, es ist grundsätzlich möglich, sowohl die tunesische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft zu besitzen. Deutschland erlaubt in bestimmten Fällen die doppelte Staatsbürge... [mehr]
Die wesentlichen Bestandteile eines Kaufvertrags nach deutschem Recht sind: 1. **Zwei übereinstimmende Willenserklärungen**: Angebot und Annahme (§§ 145 ff. BGB). 2. **Vertragspar... [mehr]
Ja, in Deutschland muss man weiterhin Rundfunkgebühren bezahlen. Diese werden als „Rundfunkbeitrag“ bezeichnet und sind verpflichtend für nahezu alle Haushalte, Unternehmen und I... [mehr]
Um die deutsche Staatsbürgerschaft durch Ehe mit einer deutschen Person zu erhalten, gelten folgende Voraussetzungen: - Du musst seit mindestens **zwei Jahren mit der deutschen Person verheirate... [mehr]
Das Tragen von Uniformteilen mit Hoheitsabzeichen (z. B. Bundesadler, Dienstgradabzeichen, Polizeistern) ist in Deutschland für Privatpersonen grundsätzlich nicht erlaubt. Nach § 132a S... [mehr]