Nein. Eine Impfhelferin hat nicht nur Datenschutzpflicht; sie kann je nach Rolle auch einer gesetzlichen Schweigepflicht unterliegen. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung „Impfhelferin“,...
Darf Acxiom die Prüfung der Zweckverwendbarkeit von Daten ausschließlich als Kundenpflicht darstellen?
Antwort vomJa, das kann grundsätzlich „ok“ sein – aber nur in engen Grenzen und abhängig von Kontext, Rechtsraum und Vertragsinhalt. - **Vertraglich (B2B) ist so eine Klausel üblich:** Datenanbieter versuchen, die **Eignungs-/Zweckverantwortung** auf den Kunden zu verlagern („fit for purpose“). Das ist im Grundsatz zulässig, solange es **klar formuliert** ist und nicht gegen zwingendes Recht verstößt. - **Sie ersetzt keine eigenen Pflichten von Acxiom:** Auch wenn der Kunde den Zweck prüfen muss, kann Acxiom sich typischerweise **nicht wirksam** von Pflichten freizeichnen wie z.B.: - **Einhaltung von Datenschutzrecht** (z.B. DSGVO/UK GDPR/US-State-Privacy je nach Einsatz), - **Rechtsmängelfreiheit/Legitimität der Datenbereitstellung** (z.B. keine unzulässige Herkunft, keine fehlenden Rechte), - **zwingende Gewährleistungs- und Haftungsregeln** (insb. bei AGB-Kontrolle, je nach anwendbarem Recht), - **Irreführung**: Wenn gleichzeitig bestimmte Datenqualität/Abdeckung zugesichert oder beworben wird, kann eine reine „Kundenpflicht“-Formel nicht alles neutralisieren. - **Problematisch wird es, wenn die Klausel faktisch alles abwälzt:** Etwa wenn Acxiom zugleich **jede Verantwortung für Datenrichtigkeit, Aktualität, Rechtmäßigkeit, Rechtekette** und **Compliance-Unterstützung** ausschließt und der Kunde „allein“ haften soll. Solche Totalfreizeichnungen sind je nach Rechtssystem/AGB-Regeln angreifbar. Wenn du die konkrete Formulierung (1–2 Sätze) meinst, ist die rechtliche Bewertung stark davon abhängig, ob es nur um **Zweckeignung** geht oder ob damit verdeckt auch **Rechtmäßigkeit/Qualitätszusagen** ausgeschlossen werden sollen. Link: https://www.acxiom.com/
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