Das Arbeitsgedächtnis ist ein Teil des menschlichen Gedächtnissystems, der dafür zuständig ist, Informationen kurzfristig zu speichern und aktiv zu verarbeiten. Es ermöglicht... [mehr]
Die Theorie der kognitiven Dissonanz wurde von Leon Festinger im Jahr 1957 entwickelt. Sie besagt, dass Menschen ein inneres Bedürfnis haben, ihre Überzeugungen, Einstellungen und ihr Verhalten in Einklang zu bringen. Wenn es zu einem Widerspruch (Dissonanz) zwischen diesen Elementen kommt, empfinden sie psychologisches Unbehagen. Ein Beispiel: Wenn jemand raucht (Verhalten) und gleichzeitig weiß, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist (Überzeugung), entsteht eine kognitive Dissonanz. Um diese Dissonanz zu reduzieren, kann die Person entweder ihr Verhalten ändern (mit dem Rauchen aufhören), ihre Überzeugungen anpassen (die gesundheitlichen Risiken herunterspielen) oder neue Überzeugungen hinzufügen (z.B. glauben, dass Rauchen entspannend wirkt und somit einen positiven Effekt hat). Die Theorie der kognitiven Dissonanz erklärt viele alltägliche Phänomene, wie z.B. warum Menschen nach einer Entscheidung oft ihre Wahl rechtfertigen oder warum sie Informationen suchen, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen.
Das Arbeitsgedächtnis ist ein Teil des menschlichen Gedächtnissystems, der dafür zuständig ist, Informationen kurzfristig zu speichern und aktiv zu verarbeiten. Es ermöglicht... [mehr]
Denken und Nachdenken unterscheiden sich in ihrer Tiefe und Zielsetzung. „Denken“ bezeichnet meist den spontanen, alltäglichen Prozess, bei dem wir Eindrücke verarbeiten, Entsche... [mehr]
Initiierung ist eine exekutive Funktion, die beschreibt, wie gut eine Person in der Lage ist, selbstständig mit einer Aufgabe, Aktivität oder Handlung zu beginnen. Sie gehört zu den sog... [mehr]
In der Lernpsychologie werden mehrere Grundvoraussetzungen des Lernens unterschieden. Zu den wichtigsten zählen: 1. **Aufmerksamkeit**: Lernende müssen ihre Aufmerksamkeit auf den Lerngegen... [mehr]
Das Menschenbild der Heuristik geht davon aus, dass Menschen bei Entscheidungen und Problemlösungen oft nicht streng rational oder nach dem Prinzip des „homo oeconomicus“ handeln. Sta... [mehr]
Ein kognitives Schema ist eine mentale Struktur, die hilft, Informationen zu organisieren und zu interpretieren. Es handelt sich dabei um ein Wissensmuster oder eine Denkstruktur, die auf frühere... [mehr]
Die vier exekutiven Funktionen sind zentrale kognitive Steuerungsprozesse, die vor allem im präfrontalen Kortex des Gehirns verortet werden. Sie ermöglichen es, zielgerichtet und flexibel zu... [mehr]