Was bedeutet Initiierung als exekutive Funktion?

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Initiierung ist eine exekutive Funktion, die beschreibt, wie gut eine Person in der Lage ist, selbstständig mit einer Aufgabe, Aktivität oder Handlung zu beginnen. Sie gehört zu den sogenannten exekutiven Funktionen, also den geistigen Fähigkeiten, die das zielgerichtete, planvolle und flexible Handeln steuern. Wenn die Initiierung beeinträchtigt ist, fällt es Betroffenen schwer, Aufgaben aus eigenem Antrieb zu starten – selbst wenn sie wissen, was zu tun ist und die nötigen Fähigkeiten besitzen. Das kann sich z. B. im Alltag dadurch zeigen, dass jemand lange zögert, mit der Arbeit zu beginnen, oder immer wieder Anstöße von außen braucht. Die Initiierung ist eng mit anderen exekutiven Funktionen wie Planung, Organisation und Impulskontrolle verbunden. Störungen in diesem Bereich können z. B. bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), nach Hirnverletzungen oder bei bestimmten neurologischen Erkrankungen auftreten.

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