Wie kann man in der Schematherapie Patienten motivieren, die Arbeit zu wechseln?

Antwort

In der Schematherapie kann die Motivation zur beruflichen Veränderung durch verschiedene Ansätze gefördert werden: 1. **Identifikation von maladaptiven Schemata**: Zunächst ist es wichtig, die zugrunde liegenden Schemata zu identifizieren, die den Patienten in seiner aktuellen beruflichen Situation festhalten. Dies können Ängste, negative Glaubenssätze oder frühere Erfahrungen sein. 2. **Erforschung von Wünschen und Zielen**: Der Therapeut kann den Patienten dabei unterstützen, seine beruflichen Wünsche und Ziele klar zu definieren. Dies hilft, eine Vision für die Zukunft zu entwickeln, die motivierend wirkt. 3. **Ressourcenaktivierung**: Es ist hilfreich, die Stärken und Ressourcen des Patienten zu erkennen und zu aktivieren. Dies kann das Selbstvertrauen stärken und die Bereitschaft zur Veränderung erhöhen. 4. **Bewältigungsstrategien entwickeln**: Der Therapeut kann dem Patienten helfen, Strategien zu entwickeln, um mit Ängsten oder Unsicherheiten bezüglich eines Jobwechsels umzugehen. 5. **Veränderung von Glaubenssätzen**: Durch kognitive Umstrukturierung können negative Glaubenssätze, die einen Wechsel behindern, hinterfragt und verändert werden. 6. **Verstärkung positiver Erfahrungen**: Der Fokus auf positive Erfahrungen und Erfolge in der Vergangenheit kann die Motivation steigern und das Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Veränderung stärken. 7. **Zielsetzung und Planung**: Konkrete Schritte zur Umsetzung eines Jobwechsels können gemeinsam geplant werden, um den Prozess greifbarer und weniger überwältigend zu gestalten. Durch diese Ansätze kann die Schematherapie dazu beitragen, die Motivation des Patienten zu erhöhen, einen beruflichen Wechsel in Betracht zu ziehen und aktiv zu gestalten.

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