Die freien Elektronen in Leitern stammen aus den Atomen des Materials selbst, meist aus den äußeren Elektronenschalen der Metallatome. In Metallen wie Kupfer oder Aluminium sind die Valenze...
Der elektrische Widerstand in einem metallischen Leiter entsteht durch die Wechselwirkungen zwischen den freien Elektronen und den Atomen des Metalls. Hier ist ein einfaches Modell, das diesen Prozess beschreibt: 1. **Kristallgitterstruktur**: Metalle bestehen aus einem regelmäßigen Kristallgitter, in dem die Atome in einer festen Anordnung angeordnet sind. Diese Atome sind positiv geladen und bilden ein Gitter, in dem sich die negativ geladenen Elektronen frei bewegen können. 2. **Freie Elektronen**: In Metallen gibt es eine große Anzahl von freien Elektronen, die nicht fest an ein bestimmtes Atom gebunden sind. Diese Elektronen können sich relativ frei durch das Metall bewegen, was die elektrische Leitfähigkeit ermöglicht. 3. **Streuwirkungen**: Wenn ein elektrisches Feld angelegt wird, bewegen sich die freien Elektronen in Richtung des Feldes. Während dieser Bewegung stoßen die Elektronen jedoch mit den positiv geladenen Atomrümpfen des Kristallgitters zusammen. Diese Stöße führen zu einer Streuung der Elektronen, was ihre Bewegung behindert. 4. **Temperaturabhängigkeit**: Der Widerstand eines metallischen Leiters ist auch temperaturabhängig. Bei höheren Temperaturen vibrieren die Atome stärker, was die Wahrscheinlichkeit von Stößen zwischen Elektronen und Atomen erhöht und somit den Widerstand erhöht. 5. **Widerstand und Ohmsches Gesetz**: Der elektrische Widerstand (R) eines Leiters kann durch das Ohmsche Gesetz beschrieben werden, das besagt, dass der Widerstand gleich der Spannung (U) geteilt durch den Strom (I) ist: R = U/I. Der Widerstand hängt von der Materialbeschaffenheit, der Temperatur und der Geometrie des Leiters ab. Zusammengefasst entsteht der elektrische Widerstand in einem metallischen Leiter durch die Wechselwirkungen zwischen den freien Elektronen und den Atomen des Kristallgitters, wobei Stöße und Temperatur eine entscheidende Rolle spielen.
Die freien Elektronen in Leitern stammen aus den Atomen des Materials selbst, meist aus den äußeren Elektronenschalen der Metallatome. In Metallen wie Kupfer oder Aluminium sind die Valenze...
Freie Elektronen sind Elektronen, die sich nicht fest an ein bestimmtes Atom oder Molekül gebunden befinden. Stattdessen können sie sich relativ frei innerhalb eines Materials bewegen. Beson...
Ein Atom ist nach außen hin ungeladen, weil es genauso viele positiv geladene Protonen im Atomkern wie negativ geladene Elektronen in der Hülle besitzt. Die positiven und negativen Ladungen...
Das Ohmsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Spannung (U), Stromstärke (I) und elektrischem Widerstand (R) in einem elektrischen Leiter. Es lautet: **U = R × I** - **U** ist di...
In einer Parallelschaltung berechnest du den Gesamtwiderstand \( R_{ges} \) mit folgender Formel: \[ \frac{1}{R_{ges}} = \frac{1}{R_1} + \frac{1}{R_2} + \frac{1}{R_3} + \ldots \] Das bedeutet: Du ad...
In einer Reihenschaltung addieren sich die einzelnen Widerstände direkt. Der Gesamtwiderstand \( R_{ges} \) berechnet sich also durch die Summe aller Einzelwiderstände: \[ R_{ges} = R_1 + R...
Wenn elektrischer Strom durch Widerstände fließt, wird ein Teil der elektrischen Energie in Wärme umgewandelt. Das liegt daran, dass die Elektronen beim Durchqueren des Widerstandsmate...
- Strom ist die Bewegung von elektrischen Ladungen (meist Elektronen) durch einen Leiter. - Gemessen wird Strom in Ampere (A). - Voraussetzung: geschlossener Stromkreis. - Fließt vom Minus...
Die Zeit, die ein Signal in einem elektrischen Leiter benötigt, hängt von mehreren Faktoren ab, insbesondere von der sogenannten **Signalausbreitungsgeschwindigkeit**. Diese ist nicht identi...
Um die Leistung \( P \) zu berechnen, die an einem Widerstand abfällt, kannst du folgende Formeln verwenden: 1. \( P = U \cdot I \) (Spannung mal Strom) 2. \( P = I^2 \cdot R \) (Strom zum Quadr...