Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume... [mehr]
- **Vernunft (Nous)**: Aristoteles unterscheidet zwischen praktischer und theoretischer Vernunft. Die praktische Vernunft ist entscheidend für ethisches Handeln. - **Tugend (Arete)**: Tugend ist eine Charaktereigenschaft, die es ermöglicht, das Gute zu erkennen und zu verwirklichen. Tugenden sind Mittelwege zwischen Extremen (z.B. Mut als Mittelweg zwischen Tollkühnheit und Feigheit). - **Ethische Tugenden**: Diese entstehen durch Gewöhnung und Praxis. Beispiele sind Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Freundlichkeit. - **Dianoetische Tugenden**: Diese beziehen sich auf die intellektuellen Fähigkeiten, wie Weisheit und Einsicht. Sie sind das Ergebnis von Lehre und Lernen. - **Das höchste Gut**: Aristoteles definiert das höchste Gut als Eudaimonia (Glückseligkeit), die durch tugendhaftes Handeln erreicht wird. - **Die goldene Mitte**: Tugendhaftes Handeln liegt in der Balance zwischen Übermaß und Mangel. - **Praktische Philosophie**: Aristoteles betont die Bedeutung der praktischen Philosophie für das tägliche Leben und die moralische Entwicklung. - **Ziel des Lebens**: Das Ziel des Lebens ist es, ein tugendhaftes Leben zu führen, um Eudaimonia zu erreichen.
Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume... [mehr]
Die Achtfachfaltung (auch bekannt als der Edle Achtfache Pfad) ist ein zentrales Element der buddhistischen Lehre. Sie ist hilfreich, um: 1. **Leiden zu überwinden:** Der Pfad bietet konkrete An... [mehr]
Immanuel Kants Ethik gilt als anspruchsvoll und ist für viele Leserinnen und Leser nicht besonders lesefreundlich. Seine Hauptwerke, wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" oder... [mehr]
Unter Utilitarismus nach John Stuart Mill versteht man eine ethische Theorie, die besagt, dass die moralische Richtigkeit einer Handlung davon abhängt, ob sie das größtmögliche Gl... [mehr]
Moral und Ethik sind eng verwandte Begriffe, unterscheiden sich aber in ihrer Bedeutung: **Moral** bezeichnet die tatsächlichen Werte, Normen und Verhaltensregeln, die in einer Gesellschaft, Gru... [mehr]
Das Böse ist ein vielschichtiger Begriff, der in Philosophie, Religion, Psychologie und Alltagssprache unterschiedlich definiert wird. Allgemein bezeichnet das Böse Handlungen, Absichten ode... [mehr]
Ja, ein Stoiker darf grundsätzlich Fleisch essen. Die Stoa ist eine antike philosophische Lehre, die vor allem auf Tugendhaftigkeit, Vernunft und Selbstbeherrschung abzielt. Es gibt keine zentral... [mehr]
Deine Überlegung spricht einen zentralen Punkt der Religionsphilosophie an: Viele Religionen bieten Antworten auf Fragen, die über das rein Rational-Erklärbare hinausgehen – etwa... [mehr]
Viele Menschen wenden sich Religionen und dem Glauben an Gott zu, weil sie Antworten auf Fragen suchen, die über das hinausgehen, was mit menschlicher Vernunft, Wissenschaft oder alltägliche... [mehr]
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße... [mehr]