Slavoj Žižek beschäftigt sich in seinem Buch „Warum Gott nicht an Gott glaubt“ (Originaltitel: „The Puppet and the Dwarf: The Perverse Core of Christianity“) mit einer rad... [mehr]
Der Glaube an einen nicht beweisbaren, unvorstellbaren Gott und die nicht beweisbare, unvorstellbare elf-dimensionale Stringtheorie unterscheiden sich in mehreren Aspekten: 1. **Natur der Annahme**: Der Glaube an Gott ist oft mit persönlichen, spirituellen oder religiösen Überzeugungen verbunden, die über empirische Beweise hinausgehen. Er kann emotionale und moralische Dimensionen haben. Die Stringtheorie hingegen ist ein wissenschaftliches Modell, das versucht, die fundamentalen Kräfte und Teilchen des Universums zu erklären. Sie basiert auf mathematischen Konzepten und physikalischen Theorien. 2. **Ziel und Anwendung**: Der Glaube an Gott zielt häufig darauf ab, Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Moral und der Existenz zu beantworten. Die Stringtheorie hingegen hat das Ziel, eine einheitliche Theorie der Physik zu entwickeln, die die verschiedenen Kräfte und Teilchen im Universum miteinander verbindet. 3. **Methoden der Erkenntnis**: Der Glaube an Gott beruht oft auf persönlichen Erfahrungen, Traditionen und Texten, während die Stringtheorie auf mathematischen Modellen und physikalischen Experimenten basiert. Wissenschaftliche Theorien werden durch empirische Daten und Tests überprüft, während religiöse Überzeugungen oft auf Glauben und nicht auf empirischen Beweisen beruhen. 4. **Falsifizierbarkeit**: Wissenschaftliche Theorien, einschließlich der Stringtheorie, sollten prinzipiell falsifizierbar sein, d.h. es sollte möglich sein, sie durch Experimente oder Beobachtungen zu widerlegen. Religiöse Überzeugungen sind oft nicht falsifizierbar, da sie sich auf metaphysische Annahmen stützen. Insgesamt handelt es sich also um unterschiedliche Bereiche des menschlichen Wissens und Glaubens, die verschiedene Fragen und Bedürfnisse ansprechen.
Slavoj Žižek beschäftigt sich in seinem Buch „Warum Gott nicht an Gott glaubt“ (Originaltitel: „The Puppet and the Dwarf: The Perverse Core of Christianity“) mit einer rad... [mehr]
Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume... [mehr]
Deine Überlegung bezieht sich auf das klassische philosophische Problem des freien Willens im Zusammenhang mit einem allwissenden Gott. Die Argumentation läuft oft so: 1. **Allwissenheit Go... [mehr]
Deine Überlegung spricht einen zentralen Punkt der Religionsphilosophie an: Viele Religionen bieten Antworten auf Fragen, die über das rein Rational-Erklärbare hinausgehen – etwa... [mehr]
Viele Menschen wenden sich Religionen und dem Glauben an Gott zu, weil sie Antworten auf Fragen suchen, die über das hinausgehen, was mit menschlicher Vernunft, Wissenschaft oder alltägliche... [mehr]
Die Frage, ob Gott den Menschen schuf oder der Mensch sich Gott (bzw. Götter) erschuf, ist tatsächlich eine der grundlegendsten und ältesten Fragen der Menschheitsgeschichte. Sie ber&uu... [mehr]
Der Satz „Glaube hat mit Wissen, Verstehen und Erkennen zu tun“ ist tatsächlich umstritten und hängt stark von der Definition des Begriffs „Glaube“ ab. Im alltäg... [mehr]
Die Redewendung, die du meinst, lautet: „An Träume glauben ist wie Wind in Säcke einfangen.“ Damit wird ausgedrückt, dass es schwierig oder unmöglich ist, etwas so Fl&u... [mehr]
Die Theodizee-Frage ist das philosophische und theologische Problem, wie die Existenz von Leid und Bösem in der Welt mit dem Glauben an einen allmächtigen, allwissenden und vollkommen guten... [mehr]
Eine Glaubenswahrheit basiert auf Überzeugungen, Annahmen oder Traditionen, die nicht zwingend durch objektive Beweise oder empirische Methoden überprüfbar sind. Sie wird oft durch pers... [mehr]