Immanuel Kantfragt die Möglichkeit eines Gottesbeweises kritisch, weil er zeigen möchte, dass die menschliche Vernunft prinzipiell nicht in der Lage ist, die Existenz Gottes durch theoretisc... [mehr]
Der Gottesbeweis von Anselm von Canterbury, bekannt als der ontologische Gottesbeweis, hat im Laufe der Jahrhunderte Kritik erfahren. Hier sind einige der Hauptkritikpunkte: 1. **Definition von Gott**: Anselm definiert Gott als das "größte denkbare Wesen". Kritiker argumentieren, dass diese Definition nicht ausreicht, um die Existenz Gottes zu beweisen, da sie auf einer subjektiven Vorstellung basiert. 2. **Existenz als Prädikat**: Der Philosoph Immanuel Kant kritisierte die Annahme, dass Existenz ein Prädikat ist, das einem Wesen hinzugefügt werden kann. Kant argumentierte, dass die Existenz nicht wie andere Eigenschaften betrachtet werden kann, da sie nicht die Qualität eines Wesens beschreibt. 3. **Kreislogik**: Einige Kritiker werfen Anselm vor, in seiner Argumentation zirkulär zu sein, da er die Existenz Gottes als notwendig voraussetzt, um zu beweisen, dass Gott existiert. 4. **Alternative Erklärungen**: Es gibt auch die Auffassung, dass die Welt und das Universum auch ohne die Annahme eines höchsten Wesens erklärt werden können, was die Notwendigkeit des ontologischen Beweises in Frage stellt. 5. **Subjektivität des Denkens**: Der Beweis beruht stark auf der menschlichen Vorstellungskraft und dem Denken. Kritiker argumentieren, dass das, was im menschlichen Geist existiert, nicht notwendigerweise in der Realität existieren muss. Diese und weitere Einwände haben dazu geführt, dass der ontologische Gottesbeweis von Anselm als umstritten gilt und in der philosophischen Diskussion weiterhin intensiv behandelt wird.
Immanuel Kantfragt die Möglichkeit eines Gottesbeweises kritisch, weil er zeigen möchte, dass die menschliche Vernunft prinzipiell nicht in der Lage ist, die Existenz Gottes durch theoretisc... [mehr]
Der sogenannte "ontologische Gottesbeweis" von Anselm von Canterbury findet sich im 2. und 3. Kapitel seines Werkes "Proslogion" (um 1077/78). Der originale Wortlaut ist auf Latein... [mehr]
Friedrich Nietzsche stand dem Sozialismus sehr kritisch gegenüber. In seinen Werken bezeichnete er den Sozialismus oft als eine Form von „Herdendenken“ und als Ausdruck von Ressentime... [mehr]
Thomas von Aquin (1225–1274) war ein bedeutender mittelalterlicher Theologe und Philosoph. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Scholastik und prägte die christliche Philosophie... [mehr]
Das Zitat „Kritik ist die Bestimmung der Grenzen der Gültigkeit von etwas“ wird Immanuel Kant zugeschrieben. Kant verstand unter „Kritik“ nicht bloß das Kritisieren... [mehr]
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße... [mehr]