Friedrich Nietzsche stand dem Sozialismus sehr kritisch gegenüber. In seinen Werken bezeichnete er den Sozialismus oft als eine Form von „Herdendenken“ und als Ausdruck von Ressentime... [mehr]
Michel Foucault kritisiert den Positivismus, insbesondere die Ansätze von Karl Popper und Rudolf Carnap, indem er deren Annahmen über Wissen, Wissenschaft und die Rolle der Theorie hinterfragt. 1. **Historischer Kontext**: Foucault betont, dass Wissen nicht unabhängig von historischen und sozialen Kontexten ist. Er argumentiert, dass die positivistische Sichtweise, die Wissenschaft als objektiv und wertfrei betrachtet, die komplexen Machtverhältnisse und Diskurse ignoriert, die das Wissen formen. 2. **Wissen und Macht**: Foucault führt das Konzept ein, dass Wissen und Macht eng miteinander verbunden sind. Er kritisiert die positivistische Vorstellung, dass Wissenschaft eine neutrale Suche nach Wahrheit ist. Stattdessen sieht er Wissenschaft als ein Produkt von Machtstrukturen, die bestimmen, was als Wissen gilt. 3. **Kritik an der Falsifizierbarkeit**: Foucault stellt die Idee der Falsifizierbarkeit, die Popper propagiert, in Frage. Er argumentiert, dass Theorien nicht einfach falsifiziert werden können, da sie in einem komplexen Netz von Diskursen und Praktiken eingebettet sind. Die Möglichkeit, eine Theorie zu widerlegen, hängt von den spezifischen Bedingungen und dem Kontext ab. 4. **Diskursanalyse**: Foucault entwickelt die Diskursanalyse als Methode, um zu zeigen, wie bestimmte Wissensformen und Wahrheiten in verschiedenen historischen Epochen konstruiert werden. Er sieht Diskurse als regulierende Kräfte, die das Wissen und die Wahrnehmung der Realität beeinflussen. Insgesamt kritisiert Foucault den Positivismus, weil er die dynamischen und oft widersprüchlichen Beziehungen zwischen Wissen, Macht und Geschichte nicht ausreichend berücksichtigt.
Friedrich Nietzsche stand dem Sozialismus sehr kritisch gegenüber. In seinen Werken bezeichnete er den Sozialismus oft als eine Form von „Herdendenken“ und als Ausdruck von Ressentime... [mehr]
Immanuel Kantfragt die Möglichkeit eines Gottesbeweises kritisch, weil er zeigen möchte, dass die menschliche Vernunft prinzipiell nicht in der Lage ist, die Existenz Gottes durch theoretisc... [mehr]
Michel Foucault war kein Anhänger des Neoliberalismus im Sinne einer politischen oder wirtschaftlichen Unterstützung. Allerdings hat er sich in seinen Vorlesungen am Collège de France... [mehr]
Das Zitat „Kritik ist die Bestimmung der Grenzen der Gültigkeit von etwas“ wird Immanuel Kant zugeschrieben. Kant verstand unter „Kritik“ nicht bloß das Kritisieren... [mehr]
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße... [mehr]