Eine X-Bein-Fehlstellung (medizinisch: Genu valgum) kann in bestimmten Fällen operativ korrigiert werden, auch im Jugendalter. Mit 16 Jahren befindet sich das Skelett meist kurz vor dem Abschluss... [mehr]
Nach einer X-Bein-Operation (Korrekturosteotomie) bei Jugendlichen wie dir (mit 16 Jahren) ist die Nachbehandlung entscheidend für den Heilungserfolg. Der genaue Ablauf kann je nach Operationsmethode (z. B. Umstellungsosteotomie, temporäre Epiphysiodese) und individueller Situation variieren. Typischerweise sieht die Nachbehandlung so aus: **1. Krankenhausaufenthalt:** Meistens bleibst du nach der OP einige Tage im Krankenhaus, um Schmerzen zu kontrollieren und die Wundheilung zu überwachen. **2. Schmerztherapie:** Du bekommst Schmerzmittel, um die ersten Tage nach der OP erträglicher zu machen. **3. Mobilisation:** Schon kurz nach der OP wird mit Physiotherapie begonnen. Anfangs meist noch an Unterarmgehstützen (Krücken), um das operierte Bein zu entlasten. Je nach Stabilität der Korrektur und ärztlicher Anweisung darfst du das Bein nach einigen Tagen bis Wochen wieder voll belasten. **4. Physiotherapie:** Regelmäßige Physiotherapie ist wichtig, um die Beweglichkeit, Kraft und Koordination wiederherzustellen. Übungen für das Knie- und Sprunggelenk stehen im Vordergrund. **5. Wundkontrolle und Fäden ziehen:** Die Wunde wird regelmäßig kontrolliert, die Fäden (sofern nicht selbstauflösend) nach etwa 10–14 Tagen gezogen. **6. Röntgenkontrollen:** Zur Überprüfung der Knochenheilung werden in den Wochen nach der OP mehrere Röntgenaufnahmen gemacht. **7. Sport und Alltag:** Sportliche Aktivitäten sind meist erst nach vollständiger Knochenheilung (oft nach 3–6 Monaten) wieder erlaubt. Die Rückkehr in die Schule ist meist nach wenigen Wochen möglich, je nach Heilungsverlauf. **8. Metallentfernung:** Falls bei der OP Metallplatten oder Schrauben eingesetzt wurden, werden diese oft nach 1–2 Jahren in einer kleinen OP wieder entfernt. **Wichtig:** Die Nachbehandlung wird individuell angepasst. Halte dich immer an die Anweisungen deines behandelnden Arztes oder Orthopäden. Weitere Informationen findest du z. B. auf den Seiten der [Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie](https://dgou.de/) oder bei spezialisierten Kliniken.
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Dass die eigenen Augenlinsen „kaputtgehen“ und durch künstliche Linsen ersetzt werden müssen, ist meist die Folge eines sogenannten Grauen Stars (Katarakt). Dabei trübt sich... [mehr]
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