Kann Ibogaïn in hoher Dosis den Hirndruck erhöhen?

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Ibogaine ist ein psychoaktives Alkaloid, das vor allem aus der westafrikanischen Pflanze Tabernanthe iboga gewonnen wird. Es wird gelegentlich zur Behandlung von Suchterkrankungen eingesetzt, ist aber mit erheblichen Risiken verbunden. Bezüglich des Hirndrucks (intrakranieller Druck, ICP): Es gibt keine gesicherten wissenschaftlichen Belege dafür, dass Ibogaine direkt den Hirndruck erhöht. Die meisten bekannten Nebenwirkungen von Ibogaine betreffen das Herz-Kreislauf-System (z.B. Herzrhythmusstörungen), das zentrale Nervensystem (Halluzinationen, Krampfanfälle) und die Leber. Allerdings können hohe Dosen von Ibogaine zu Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen und anderen neurologischen Komplikationen führen. In sehr seltenen Fällen könnten solche Komplikationen indirekt zu einer Erhöhung des Hirndrucks beitragen, etwa durch Krampfanfälle oder eine toxische Enzephalopathie. Es gibt jedoch keine spezifischen Studien oder Fallberichte, die eine direkte Erhöhung des Hirndrucks durch Ibogaine belegen. Wichtig: Die Einnahme von Ibogaine ist mit erheblichen Risiken verbunden und sollte niemals ohne ärztliche Aufsicht erfolgen. Weitere Informationen: - [Deutsches Ärzteblatt: Risiken von Ibogaine](https://www.aerzteblatt.de/archiv/203067/Ibogaine-Risiken-und-Nebenwirkungen) - [Drug Science: Ibogaine](https://www.drugscience.org.uk/drugs/ibogaine/) Bei Verdacht auf Nebenwirkungen oder Komplikationen nach der Einnahme von Ibogaine sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

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