Die Virchow-Trias beschreibt drei Hauptmechanismen, die zur Entstehung einer Thrombose beitragen: 1. **Endothelverletzung**: Schädigung der Gefäßinnenwand (Endothel), z.B. durch Verle... [mehr]
In der Kardiologie gibt es verschiedene antithrombot Therapiestrategien, die je nach Indikation und Patientensituation eingesetzt werden. Die wichtigsten Strategien umfassen: 1. **Antikoagulation**: Hierbei werden Medikamente eingesetzt, die die Blutgerinnung hemmen. Zu den häufigsten Antikoagulanzien gehören: - Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) - Direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs) wie Apixaban, Rivaroxaban, Edoxaban und Dabigatran. 2. **Thrombozytenaggregationshemmer**: Diese Medikamente verhindern die Aggregation von Thrombozyten und werden häufig bei koronarer Herzkrankheit und nach Herzinfarkten eingesetzt. Zu den gängigen Thrombozytenaggregationshemmern zählen: - Acetylsalicylsäure (ASS) - Clopidogrel - Prasugrel - Ticagrelor 3. **Kombinationstherapien**: In bestimmten Fällen kann eine Kombination aus Antikoagulanzien und Thrombozytenaggregationshemmern erforderlich sein, insbesondere bei Patienten mit hohem Risiko für thromboembolische Ereignisse, wie z.B. nach einem Herzinfarkt oder bei Vorhofflimmern. 4. **Gerinnungsfaktoren-Inhibitoren**: Diese werden in speziellen Situationen eingesetzt, z.B. bei bestimmten Formen von Thrombosen oder bei Patienten mit genetischen Prädispositionen. Die Wahl der Therapie hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der spezifischen Erkrankung, dem Risiko für thromboembolische Ereignisse und den individuellen Patientenfaktoren. Es ist wichtig, die Therapie unter ärztlicher Aufsicht zu planen und anzupassen.
Die Virchow-Trias beschreibt drei Hauptmechanismen, die zur Entstehung einer Thrombose beitragen: 1. **Endothelverletzung**: Schädigung der Gefäßinnenwand (Endothel), z.B. durch Verle... [mehr]
Die Virchow-Trias beschreibt drei wesentliche Faktoren, die zur Entstehung einer Thrombose beitragen: 1. **Veränderung der Gefäßwand** (Endothelschädigung) 2. **Veränderung... [mehr]
Die **Virchow-Trias** beschreibt drei wesentliche Faktoren, die zur Entstehung einer Thrombose beitragen. Sie wurde von Rudolf Virchow im 19. Jahrhundert formuliert. **Definition:** Die Virchow-Tri... [mehr]
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Der BNP- oder NT-proBNP-Wert ist ein Laborwert, der zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) verwendet wird. Die Werte können je nach Labor und Messmethode... [mehr]
Eine Stresskardiographie (auch Belastungsechokardiographie genannt) kann von speziell ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden. In der Regel sind dies: - Kardiologinnen u... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]