Ab wann spricht man von Kardiomegalie?

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Kardiomegalie bezeichnet eine Vergrößerung des Herzens und wird in der Regel diagnostiziert, wenn das Herzvolumen über die normalen Werte hinaus ansteigt. Die genauen Grenzwerte können je nach Geschlecht, Körpergröße und den verwendeten Messmethoden variieren. In der Regel spricht man von Kardiomegalie, wenn der Herzmuskel oder die Herzkammern vergrößert sind, was häufig durch bildgebende Verfahren wie ein Echokardiogramm oder Röntgennahmen festgestellt wird. Eine häufige Definition ist, dass die linke Herzkammer mehr als 55 mm misst oder das Herzvolumen über 150 ml pro Quadratmeter Körperoberfläche liegt. Es ist wichtig, die Ursache der Kardiomegalie zu ermitteln, da sie auf verschiedene Herzkrankheiten hinweisen kann.

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