In Friedrich Dürrenmatts Drama „Die Physiker“ ist die Frage nach der Macht zentral und vielschichtig angelegt. Am Ende des Stücks wird deutlich, dass nicht die Wissenschaftler, s... [mehr]
Die Parabel „Wenn Haifische Menschen wären“ von Bertolt Brecht thematisiert mehrere zentrale Aspekte: 1. **Gesellschaftskritik**: Brecht kritisiert die gesellschaftlichen Strukturen und die menschliche Natur, indem er die Haifische als Metapher für Menschen verwendet, die in einer kapitalistischen Gesellschaft leben. Die Haifische stehen für Gier, Macht und das Streben nach Profit auf Kosten anderer. 2. **Moral und Ethik**: Die Parabel regt zur Reflexion über moralische Werte an. Sie stellt die Frage, wie Menschen handeln würden, wenn sie die Eigenschaften von Haifischen hätten, und beleuchtet die Abgründe menschlichen Verhaltens. 3. **Kritik am Kapitalismus**: Brecht thematisiert die Ausbeutung und den Konkurrenzkampf, die im Kapitalismus vorherrschen. Die Haifische symbolisieren die Raubtiere der Wirtschaft, die sich ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen. 4. **Menschliche Natur**: Die Parabel hinterfragt, ob die negativen Eigenschaften, die den Haifischen zugeschrieben werden, auch in der menschlichen Natur verankert sind und ob die Gesellschaft diese Eigenschaften fördert. Insgesamt nutzt Brecht die Parabel, um komplexe gesellschaftliche und ethische Fragen auf provokante Weise zu beleuchten.
In Friedrich Dürrenmatts Drama „Die Physiker“ ist die Frage nach der Macht zentral und vielschichtig angelegt. Am Ende des Stücks wird deutlich, dass nicht die Wissenschaftler, s... [mehr]
In Friedrich Dürrenmatts Drama „Die Physiker“ liegt die letztendliche Macht bei der Anstaltsleiterin Dr. Mathilde von Zahnd. Obwohl die drei Physiker – Möbius, Einstein und... [mehr]
„Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ ist ein Buch der deutschen Autorin Kerstin Gier. In diesem humorvollen Roman geht es um die Protagonistin Carolin, die nach dem plötzlich... [mehr]
In „Der Idiot“ kritisiert Fjodor Dostojewski vor allem die moralischen und gesellschaftlichen Zustände des russischen Adels und der bürgerlichen Gesellschaft im 19. Jahrhundert.... [mehr]
Das Gedicht „Nis Randers“ von Otto Ernst thematisiert Mut, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage. Nis Randers riskiert sein Leben, um einen anderen Menschen aus Seenot zu retten, obwohl ander... [mehr]
Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Der Knabe im Moor“ beschreibt die Angst und Unsicherheit eines Jungen, der allein durch ein unheimliches Moor geht. Die düstere, bedrohliche... [mehr]
Fjodor Dostojewski kritisiert in seinem Roman „Der Idiot“ nicht die Titelfigur, sondern vielmehr die Gesellschaft, in der diese Figur lebt. Der Protagonist, Fürst Myschkin, wird von s... [mehr]
John Green ist bekannt für seine Jugendromane wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Margos Spuren“. In einem Artikel bei Zeit Online wird tatsächlich... [mehr]
Ein Vergleich der Romane „Transit“ von Anna Seghers (1944) und „Corpus Delicti“ von Juli Zeh (2009) zeigt sowohl deutliche Unterschiede als auch interessante Parallelen, insbes... [mehr]
Beide Romane, **"Die Habenichtse"** von Katharina Hacker (2006 und **"Corpus Delicti"** von Juli Zeh (2009), sind bedeutende Werke der deutschen Gegenwartsliteratur, unterscheiden... [mehr]