„Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ ist ein Buch der deutschen Autorin Kerstin Gier. In diesem humorvollen Roman geht es um die Protagonistin Carolin, die nach dem plötzlich... [mehr]
In „Der Idiot“ kritisiert Fjodor Dostojewski vor allem die moralischen und gesellschaftlichen Zustände des russischen Adels und der bürgerlichen Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht Fürst Myschkin, der als „positiv guter Mensch“ und fast kindlich-naiver Christ auf eine Welt trifft, die von Egoismus, Heuchelei, Gier, Oberflächlichkeit und Zynismus geprägt ist. Dostojewski zeigt, wie ein wirklich guter, mitfühlender und aufrichtiger Mensch in einer korrupten und materialistischen Gesellschaft als „Idiot“ angesehen und letztlich zerstört wird. Er kritisiert: 1. **Oberflächlichkeit und Heuchelei**: Die Gesellschaft legt mehr Wert auf Status, Geld und äußere Erscheinung als auf echte Menschlichkeit und Mitgefühl. 2. **Mangel an Mitgefühl**: Die Figuren sind oft unfähig, sich in andere einzufühlen, und handeln aus Eigennutz. 3. **Verlust christlicher Werte**: Dostojewski sieht die christlichen Ideale von Nächstenliebe und Vergebung als verloren oder lächerlich gemacht. 4. **Psychische und moralische Zerrissenheit**: Viele Figuren sind innerlich zerrissen, unfähig zu echten Beziehungen und Selbstreflexion. Insgesamt ist „Der Idiot“ eine tiefgehende Kritik an einer Gesellschaft, in der wahre Güte und Unschuld keinen Platz mehr haben und letztlich untergehen.
„Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ ist ein Buch der deutschen Autorin Kerstin Gier. In diesem humorvollen Roman geht es um die Protagonistin Carolin, die nach dem plötzlich... [mehr]
Der Spruch „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ stammt von Bertolt Brecht. Er findet sich im Theaterstück „Die Dreigroschenoper“ (1928). Im Original heißt... [mehr]
Das Gedicht „Nis Randers“ von Otto Ernst thematisiert Mut, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage. Nis Randers riskiert sein Leben, um einen anderen Menschen aus Seenot zu retten, obwohl ander... [mehr]
Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Der Knabe im Moor“ beschreibt die Angst und Unsicherheit eines Jungen, der allein durch ein unheimliches Moor geht. Die düstere, bedrohliche... [mehr]
John Green ist bekannt für seine Jugendromane wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Margos Spuren“. In einem Artikel bei Zeit Online wird tatsächlich... [mehr]
Ein Vergleich der Romane „Transit“ von Anna Seghers (1944) und „Corpus Delicti“ von Juli Zeh (2009) zeigt sowohl deutliche Unterschiede als auch interessante Parallelen, insbes... [mehr]
Hier sind einige klassische Moralsprüche, die sich gut für Fabeln eignen: 1. **Eile mit Weile.** 2. **Hochmut kommt vor dem Fall.** 3. **Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst... [mehr]
Beide Romane, **"Die Habenichtse"** von Katharina Hacker (2006 und **"Corpus Delicti"** von Juli Zeh (2009), sind bedeutende Werke der deutschen Gegenwartsliteratur, unterscheiden... [mehr]
„Die Habenichtse“ von Katharina Hacker (2006) und „Woyzeck“ von Georg Büchner (1836/37) sind zwei sehr unterschiedliche Werke, die dennoch interessante Vergleichspunkte bi... [mehr]
Ein Vergleich zwischen „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist und „Die Habenichtse“ von Katharina Hacker bietet interessante Einblicke, da beide Werke aus unterschiedli... [mehr]